Kinder sind keine Erwachsenen, auch keine kleinen Erwachsenen!

Die Welt aus Kinderaugen sehen

Ich laufe durch den Einkaufsladen und höre eine strenge Stimme sagen: "Kannst du das nicht einfach mal liegen lassen!?" Ich bin gerade am wählen, welche Erdbeermarmelade es sein soll, da kommen jene Eltern und Kind um die Ecke gelaufen, dass Kind ist vielleicht knapp zwei Jahre! Als ich das kleine Mädchen mit einem traurigen Blick sehe, antwortet meine innere Stimme trotzig zu mir selbst: "Nee, kann ich nicht liegen lassen. Du bringst mich hier her- in ein riesengroßen Laden, der soooo viele bunte und verrückte Sachen hat, wovon ich so viel noch nicht ahgefasst, berührt und probiert habe und dann darf ich nichts anfassen. Das geht doch nicht."

Einmal davon abgesehen, dass der Alltag und die Verpflichtungen uns Eltern immer wieder an die nervelichen Grenzen bringen, da wir in allen Bereichen gut sein wollen, ist es uns allen Eltern schon passiert, dass wir abschätzig mit unseren Kindern reden. oder Permanent nein sagen. Wir schludern im  wichtigsten Bereich im unseren Alltag- im Zusammenleben und in der Beziehung zu unseren Kindern. Wir machen es eher dem Chef Recht, als unserer Familie.

Unser Alltag ist ihre Kindheit!

Wir haben als Eltern vielleicht oft das Gefühl, dass ein Kind erwachsenes Verhalten zeigen soll. Es soll das Wasser aus der Karaffe ohne zu kleckern in das Glas gießen, es soll sich 2 Minuten lang die Zähne putzen, es soll die Hand geben zur Begrüßung und freundlich sein, es soll uns gegenüber auch einsichtig und empathisch sein, es soll artig sein, es soll ordentlich sein... Dabei sind es Kleinkinder. Sie haben von all dem noch keine Idee. Zum Glück. Sie sind vielmehr im Hier und Jetzt (Wir haben das leider verlernt!) Sie hören unsere strenge Stimme, sie sehen unseren ernsten Blick und erkennen unsere gestresste Körperhaltung. Ich möchte nicht mit Kindern tauschen, die das täglich und alltäglich sehen. Denn viellmehr ist es doch in unserer Verantwortung unseren Kindern

Raum-Zeit-Geduld-ZUgewandheit-phantasie-einfühlungsvermögen

..zu geben, damit sie sich zu Erwachsenen entwicklen, die eigenständig denken und handeln können, die eine Meinung haben und dafür einstehen, die sich behaupten und auch nein sagen, ohne dieses Nein zu rechtfertigen.Anfangs war ich unverständiger, mittlerweile bin ich sanfter geworden, weil jede Familie und jedes Elternteil seine Geschichte und seine Erfahrungen hat und weitergibt und wir nie wissen, wenn wir just in dem Moment eine Situation beobachten, was zu dieser geführt hat.

"Gebt den Kindern Liebe, mehr Liebe, und noch mehr Liebe, dann stellen sich die guten Manieren ganz von selbst ein." A. Lindgren

Aber eines liegt mir am Herzen, dass wir Kinder Kinder sein lassen müssen. Das wir sie begleiten und Raum schaffen, wo sie sich ausprobieren können, wo sie kleckern spritzen und hüpfen und sich bewegen können. Immer ´mal wieder im Alltag. Wir sind auch Kinder unserer Zeit und geben vieles weiter, was wir erfahren haben. Aber wir haben eben auch die Chance, Dinge anders zu machen. UNSEREN KINDERN zu LIEBE!!!

Vielleicht muss dann die neue teure Küche warten, der Flur wird dann in 5 Jahren gestrichen und das alte Sofa kann noch stehen bleiben, aber laufend "Pass auf! Da nicht! Guck mal schon wieder daneben!" zusagen, schwächt nicht nur die Beziehung zu unseren Kindern, sondern auch die innere Stimme unserer Kinder, die eigentlich nur die Resonanz bekommmen: "So nicht. Wie DU es machst ist es falsch!" Das ist kein guter Indikator für eine glückliche und freie Entwicklung.

Es geht nicht darum, perfekt zu sein! Um Gottes Willen. Es geht nicht darum, das Kind alles machen zu lassen und nur zuzusehen. Es geht nicht darum, dass wir als Eltern nicht auch gestresste Tage haben dürfen.

Es geht vielmehr darum, immer wieder die Sicht des Kindes einzunehmen undsich zu fragen, wie es sich anfühlt, wenn so mit mir gesprochen wird. Die beste Frage zu sich selbst: "Würde ich auch so mit meinem Partner reden?" Wenn die Antwort NEIN lautet, dann ändere etwas.

Workshops zu den Themen

BoKK- Beziehungsorientierte Kommunikation mit Kleinkindern am 28.11.2018

Wie wir unsere Kinder besser verstehen und einen beziehungsbewussten Umgang mit ihnen schaffen- ohne Macht, Disziplin und Strenge


Wenn Großeltern alles für ihre Enkel tun...

Babys sind Traglinge. Wenn Großeltern das erkennen, freuen wir Mamas uns von Herzen.

Ich war gestern bei meinen Eltern und wir haben von unserem Urlaub berichtet. Wir haben auch erzählt, dass wir den Kinderwagen völlig umsonst dabei hatten, denn unser kleines Baby mag es, wie die große Schwester, am liebsten im Tuch getragen zu werden. Wir genießen dieses Gefühl ebenso. Es ist nah, es ist warm, es ist geborgen und sicher, es ist wunderbar. Meine Freundin meinte letztens: "Unsere Mütter haben damals was verpasst, weil sie keine Tragetücher hatten!" Und just einen Tag später sagt meine Mama von allein: "Franz, du musst mir noch zeigen, wie dass mit dem Tragetuch funktioniert!" Ich habe mich sehr darüber gefreut. Denn es ist für mich ein Zeichen, dass sie annimmt, was mir für meine Kinder wichtig ist. Auch wenn ich ihr die Möglichkeeit offen lasse, mit ihren Enkeln eigene Wege zu gehen und eigene Erfahrungen zu machen, nehme ich wahr, dass sie sieht, was den Kindern gut tut und was sie genießen, um es selbst anzuwenden.

Und auf die oft gestellte Frage, ob mein Kind denn darin überhaupt Luft bekomme, reagiere ich mittlerweile mit einem Lächeln und sage: "Ich hoffe doch!"


Schenken wir unseren Kindern Qualitätszeit statt Materialität

Spiel mit mir!

Das Leben mit Kindern erscheint oft wie in einem Dschungel, gerade der Markt für Babyartikel, Spielzeug und alles was ein Baby angeblich heutzutage braucht. Ich bin davon überzeugt, das wir mehr als 70% der Dinge für ein kleines Kindnicht brauchen, da der Alltag Spannung genug enthält und auch die Neugier des Kindes mit dem immer gleichen Spielzeug sich verwandelt und immer wieder neues Handling erprobt.

Wir sind schnell dabei, den Kindern etwas zu kaufen, sie materiell zu verwöhnen und sie mit etwas zu beschäftigen, anstatt sich Qualitätszeit zu nehmen.

Werte und soziales Verhalten lernen die Mäuse an Vorbildern. Uns. Ist unser erster Blick amMorgen auf das Handy oder in die Augen unserer Kinder? Ist es wichtig, welche Sendung 20.15 im TV läuft oder unser Kind in den Schlaf zu begleiten. Stören die Krümel wirklich uns selbst oder wollen wir das Bild nach Außen wahren, wir schaffen Haushalt, Kinder und Partnerschaft aus dem FF?

Die Zeit bewusst ohne Handy, ohne Geld und ohne Konsum mit unseren Räubern zu verleben, tritt fast in den Hintergrund. Es zeigt sich oft, das Eltern nicht allein sein können mit ihren Kindern. Sie müssen unterwegs sein, abgelenkt udn fremdbeschäftigt. Wie wäre es mit- einfach im Hier und Jetzt. Nicht mehr und nicht weniger. Gestern erst konnte ich es wieder beobachten, wie Tanzen im Regen fetzt, wie schier begeistungsfähig das kleine Mädchen mit Hummeln und Käfern umgeht und wie faszinierend das Wasser zum Schöpfen bleibt.

"Kinder halten uns nicht von Wichtigerem ab, sie sind das Wichtigste!" (C.S.LEwis)

Auch das Spiel "Auf dem Gehwegsteinen keine Linie berühren" hat nicht nur Kindheitserinnerungen wachgerüttelt, sondern Freude, dass Kinder so so einfach zu begeistern sind!

Am Wichtigsten sind nicht die Materialien mit denen sie sich beschäftigen, die Kurse und Förderprogramme, die wir ihnen bieten, damit sie sich bestmöglich entwickeln, sondern es sind die Menschen, mit denen sie ihre Zeit verbringen. Woher sollen die Mäusen lernen, sich selbst zu beschäftigen, wenn wir vor ihren Augen mal mehr mal weniger gestresst versuchen alles auf die Reihe zu kriegen und uns mit der Social Media Welt ablenken und bestätigen?

Achtsame, bewusste Zeit. Mal kein Video machen, kein Foto für die Familiengruppe, einfach für euch- ein Herzmoment, der bleibt, in Gedanken, nur für euch! Macht euch glücklich, nicht die anderen. Nehmt euch Auszeiten. Macht nichts und tut dabei so viel. Kind zu sein, ist ein unwiderufliches Zeitfenster und irgendwann werden wir sagen: "Wo ist die Zeit geblieben. Hätte ich mal..."


Kinder haben keine Langweile. Der Alltag ist Abenteuer pur!

Wie? Nur damit hat er gespielt?

Wie Erwachsene und Eltern ihre Zeit und auch die Nutzung ihrer Zeit sehen, gestalten und empfinden, steht oft der Zeitqualität der Babys und Kinder entgegen. Denn Kinder haben nie Langeweile, für sie ist vieles das Erste Mal und sie entdecken noch ganz akribisch die neuen Spielzeuge und Alltagsgegenstände. Sie haben den Blick für Details und bleiben an einer Sache dran, wenn diese sie stark interessiert. Was für uns Prozesse kürzester Zeit sind, müssen von den kleinen Menschenkindern erst probiert, erprobt und entdeckt werden. Es macht Spaß, Kinder dabei zu beobachten, wie sie ganz aus eigener intrinsischer Motivation heraus, ihr Umfeld entdecken. Dabei müssen wir Eltern kein Förderprogramm aufstellen oder die kleine junge Kindheit verplanen, denn wenn wir unsere kleinen Entdecker allein in den Alltag einbinden, haben sie ordentlich zu tun.

Viele Eltern tragen Sorge, dass ihr KInd durch das freie Spiel nicht genug lernen würde, dabei ist dies eine Brille, die uns die Gesellschaft aufsetzt und diktiert, was ein Baby und Kind wann könne müsse. Dabei verlieren wir den Blick für die Individulaität und Einzigartigkeit jedes einzelnen Kindes.

Heute für Immer Fotografie Inh. F. Rothe
Heute für Immer Fotografie Inh. F. Rothe

Es ist auch einfacher, die Kinder über einen Kamm zu scheren, als jedes Einzelne zu beobachten und zu begleiten. Es ist an uns, einen Erfahrungs- und Lernraum zu bieten, der dem Kind ermöglicht, eigene Interessen zu entfalten. Freies Spiel, offenes Konzept in den KiTas und mehr in der Natur sein helfen den Kindern sich selbst zu erfahren und Leidenschaften herauszustellen. Unsere Gesellschaft möchte Individuuen und produziert Dank unseres Schulsystems doch eine graue Masse. Haben wir den Mut unser Kind in seinen Stärken und Leidenschaften zu begleiten.


Durch dich bin ich komplett!

Die unterkuschelte Gesellschaft? Angst vor zu viel Nähe? Verwöhnt euer Baby, was das Zeug hält!

Berührung ist die erste Sprache, die Babys verstehen!

Viele Wochen liegt es zurück, dass ich mein Baby im Wiegegriff in den Schlaf gebracht habe. Unendliche Stunden habe ich es gestreichelt und bin bei ihm gewesen. Nächte hindurch. Ich habe es sanft in den Schlaf gebracht. Und mit jeder Woche schlief es besser und besser und ich habe all die abendlichen Rituale vermisst. Während es friedlich eingeschlafen ist, stand ich an der Tür. Wehmütig. Irgendwann ist es eben das letzte Mal. Aber es gibt dann die Ausnahmen. Abende wie gestern, wo drei Stunden alle Register gezogen wurden, die Kleine zum Einschlafen zu bringen und letztlich half eines.:Ich legte mein Kind auf meinen nackten Bauch. Und siehe, sie wurde ruhiger und ihr Herzschlag langsamer. Meiner auch. Ein unbeschreibliches Gefühl. Neben all der Hektik, dem Alltagsstress und dem Druck, noch andere Dinge zu schaffen, war dies ein Moment, der in Erinnerung bleiben wird. Ob ich die Wäsche zig Mal gelegt habe oder den Spüler abermals ausgeräumt habe, das vergesse ich. Es ist nichts besonderes. Aber gestern Nacht, das war besonders.

 

BERÜHRUNG! So essentiell. So nahrhaft. So wertvoll. Bindung passiert durch Körperkontakt. Eine leise Berührung. Eine herzlich Umarmung. Ein Rückenstreicheln. Eine Massage.

 

BERÜHRUNG  ist die erste Sprache, die wir Menschen verstehen und kennen lernen! Besonders für Babys sind die BERÜHRUNGEN wichtig. Haut an Haut mit den Eltern ist eines der sichersten Gefühle für ein Säugling. Durch Babymassage zum Beispiel kann sich so die Kommunikation zwischen dem Baby, der Mutter bzw. dem Vater verstärken und ausbauen. Die Beziehung wird intensiver. Jede BERÜHRUNG ist Nahrung für die Seele.

 

Unsere Haut ist das größte Sinnesorgan, welches die Grenze zwischen Innen- und Außenwelt zieht.

Jede noch so zarte BERÜHRUNG löst eine unglaubliche Flut an Informationen aus, die den Körper und die Seele bewegen. Die Haut ist mit über einer halben Millionen sensorischer Nerven ausgestattet, welche Informationen an das Gehirn weitergeleiten. BERÜHRUNG regt die Ausschüttung von Glückshormonen an. Die Folge: Wohlbefinden und Harmonisierung der Körperfunktionen!!! Das vegetative Nervensystem beruhigt sich durch jede liebevoll gemeinte BERÜHRUNG und löst Spannung im Körper und erholt somit gleichzeitig Körper, Geist und Seele.

BITTE BERÜHREN. Gerade dann, wenn es einem am schwersten fällt. BERÜHRUNGEN auch Umarmungen oder ein ehrlicher fester Händedruck trösten uns, stärken uns, nehmen Ängste und schenken Optimismus, Wohlbefinden und Sicherheit.

Eltern, Kinder und jeder Erwachsene, die regelmäßig kuscheln, sind friedfertiger, zufriedener und ausgeglichener.

Also lasst euch als Eltern nicht erzählen, ihr würdet euer Baby und Kind verwöhnen, wenn ihr es tragt, kuschelt und liebkost. Im Gegenteil: Ihr stärkt die Seele und den Leib. Also...auf, auf.. schenkt Umarmungen.

 

Eine absolute Bereicherung für mein Leben und meinen Beruf ist die Ausbildung zur Körperorientierten Krisenbegleitung. Mehr dazu auf meiner Homepage.

 


Begegne deinem Kind liebevoll, empathisch und demütig und es lernt so viel über Beziehung und den Umgang mit Menschen! #Beziehung statt Erziehung#

Kind (3 J.): " Mama, mein Baby weint!

In meinen PEKiP Kursen empfehle ich den Eltern gern, dass jedes Baby eine Puppe braucht. Von den MädchenEltern kommt ein sicheres Kopfnicken, von den JungsMamas (immer weniger) eine skeptischer Blick. "Wie soll ich das meinem Mann erklären?" Es ist doch unerheblich, ob es ein Mädchen oder ein Junge ist, in der Tagesbetreuung spielen sie alle irgendwann das Rollenspiel "Mutter-Vater-Kind" und sie tun es,weil ...

  • sie uns nachahmen
  • sie uns imitieren
  • sie soziale Verhaltensweisen ausprobieren
  • sie sich erfahren wollen, wie es ist in jeder einzelnen Rolle zu stecken
  • sie den eigenen Körper kennen lernen wollen
  • sie Körperkräfte ausprobieren können (Haareziehen z.B.), ohne reglemtiert werden zu müssen
  • ...

Und die JungenMamas frage ich gern: " Ihr wollt doch bestimmt, dass eure Söhne liebevolle Väter werden, die es für selbstverständlich halten, das Baby zu wickeln, zu tragen, zu schmusen, den Kinderwagen zu schieben und Familie als Kraftquelle zu sehen. Denn, obwohl es in den Köpfen der Menschen verankert ist, dass es in uns Frauen steckt, Mutter zu sein, fürsorglich zu sein, 24h-Bereitschaft ohne Augenzwinkern wegzustecken, ist es ebenselbige in der Erziehung der Jungen weit gefehlt.

Es macht unheimlich Spaß, gerade den Jungen dabei zuzusehen, wie sie meine PEKiP Puppe Lotti berühren, untersuchen und knutschen. Es hat nichts mit Verweichlichen zu tun, wenn wir unseren Kindern beibringen, wie wir Menschen begegnen können.

Babys beginnen schon zu verinnerlichen, wie sie gehalten und getröstet werden. Sie speichern ab, wie wir mit ihnen reden, ohne zu verstehen, was wir wirklich zu ihnen sagen. Aber sie fühlen es. Sie sehen unseren Blick. Sie spüren unsere Fürsorge, wenn wir sie halten, tragen und uns ihnen liebevoll zuwenden.

Meine Tochter spielt Mama und Baby. Da kommt sie aufgeregt zu mir und sagt: "Mama, mein Baby weint!" Ich frage sie: "Und was kannst du tun?" Mein Mädchen überlegt kurz und sagt: "Hochnehmen und trösten!" Ich frage nach: "Bist du dir sicher?" Ein eindrückliches JA kommt mir entgegen: " Dann hört es auf zu weinen und weiß, dass ich da bin!" Herzerwärmend. Ich drücke sie und begegne ihr mit den Worten, dass sie eine sehr liebevolle Puppenmama ist. Kindern, Jungen und Mädchen, zu erklären, was Berührung und Nähe und Kuscheln mit uns Menschen macht, kann so spielerisch einfach sein.


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Gestresste Eltern erzeugen gestresste Kinder. Ein Teufelskreis, der unterbrochen werden kann.

KInder verhalten sich wie Kinder!

Kinder, insbesondere Babys und Kleinkinder, können ihren Cortisolspiegel nicht allein regulieren. D.h. wenn das Kind gestresst ist, braucht es eine liebevolle Hand, eine warme Umarmung, eine leise Stimme, das Tragen oder Stillen, das Herausnehmen aus der Situation und dass wir als Eltern in der, wenngleich anstrengenden und herausfordernden, Situation  bleiben. Nur dadurch kann sich der Stresspegel des Kindes nach unten bewegen. Strafen, wie ins Zimmer schicken, allein Zurücklassen im Raum, das Beschimpfen oder Bestrafen, versetzt das Kind entweder in noch mehr Stress und es wird noch mehr Enrgie aufbrauchen, noch lauter und wilder werden, oder es wird ganz still, gar starr. Letzteres ist kein Erziehungserfolg. Im Gegenteil, dass kindliche Gehirn schaltet sich ab. 

LERNEN und VERSTEHEN im STRESS ist bei Kindern NIE möglich.

Und ganz ehrlich, bei uns Erwachsenen auch nicht. Warum erwarten wir so oft Dinge von unseren Kindern, die wir selbst nicht in der Lage sind zu bewältigen oder zu verändern. Ein liebevoller Umgang miteinander, ein Be- ziehen aufeinander, satt ein Er-ziehen aneinder, kann ohne perfektionistisches Denken und Handeln, eine tolle Familienzeit bescherren. Nur Mut, Macht, Scham und Bestrafung einzupacken. Kinder werden dadurch nicht unerzogen, sie werden selbstbestimmt, frei und selbstregulierend. Aber oft entsteht in der Gesellschaft bzw. immer da wo Erwachsene und Kidner aufeinander treffen, der Eindurck, dass Angst da ist, aus dem Kind wird nix. Es wird frech und anmaßend. Kinder die geliebt werden, die einen sicheren Hafen verspüren, die trauen sich ihr Meinung zu sagen, für sich einzustehen, aus der Gruppe aufzustehen und nein zu sagen. Ist das wirklich eine Schwäche? Ich finde es selbstbewusst. Vielleicht sind wir daran, zu schauen, mit Kindern umgehen zu lernen, die anders sind als wir, die mehr an ihren Bedürfnissen und Wünschen sind. Es ist eine spannende Reise, die sich definitiv lohnt.!

"Sobald wir verstehen, dass das problematische Verhalten eines Kindes durch zu viel Stress verursacht wird, verändert sich die gesamte Beziehung (...) Wenn Sie das Verhalten eines Kindes umdeuten, können Sie besser innehalten und nachdenken, anstatt nur impulsiv auf das störende Verhalten des Kindes zu reagieren. Statt verärgert zu sein, werden Sie neugierig. Statt zu disziplinieren oder zu belehren, hören Sie zu- mit allen Sinnen. Statt in einer Weise zu reagieren, die den Stress des Kindes noch erhöht, sodass es noch mehr Energie braucht, können Sie ihm helfen, sich zu beruhigen, sein inneres Gleichgewicht wiederherzustellen und sich zu erholen. Das ist Selbstregulierung. (...) Schimpfen, Beschämen oder andere Strafen für diese Art von Verhalten können alles nur noch schlimmer machen. Die Strafe wird zum eigenständigen Stressfaktor. (...) Wenn wir das kindliche Verhalten als Ausdruck der Selbstregulierung auf Stress, Erregung und Energiemangel sehen, statt es im Kontext von Selbstkontrolle und Gehorsam zu interpretieren, findet eine grundlegende Veränderung statt!"

 

zit.: Dr. St. Shanker: DAS ÜBERREIZTE KIND, S.58f.

"Akzeptieren bedeutet nicht resignieren, sondern verstehen, dass etwas so ist, wie es ist, und dass es immer einen Weg gibt." (M.J.Fox)


So machen wir das- ABGEMACHT!

Ist es nicht viel wichtiger, zu unseren Kindern zu stehen, gerade dann, wenn sie negative Gefühle und Verhaltensweisen zeigen, als den Menschen drum herum, die das Kind immer wieder bewerten auf eine kleine Situation im Leben, gerecht werden zu wollen?


Zuwendung, Aufmerksamkeit und Liebe- gute Zutaten für Vertrauen und einen sicheren Weg ins Leben.

Schlaf, Kindlein, Schlaf...!

Schlafberatung

Wenn Kinder nicht einschlafen können oder Stress haben, dann brauchen sie uns Erwachsene- uns Eltern- erst Recht. Sie schaffen es nicht, ihren Cortisolspieglen allein zu regulieren; dies schaffen sie einfach nicht. Gerade Babys und Kleinkinder brauchen unsere Nähe, unseren großen Körper als Sicherheit, unsere Stimme zur Beruhigung, die Brust, das Kuscheltuch oder was auch immer für ihre Geborgenheit. Dann wird das Bindungshormon Oxytocin vergesetzt und das Baby kann sich beruhigen. Das Einschlafen ist einer der schutzlostesten Momente in unserem Leben. Wir können (auch als Erwachsene) nur dann sicher einschlafen, wenn wir uns sicher fühlen. Auf uns gemünzt, wenn wir wissen, unser Partner ist bei uns, die Tür ist verschlossen, die Kerzen sind ausgepustet etc. Aber Baby und Kleinkinder wissen um diese Sicherheit (noch) nicht. Wir sind daran, ihnen zu zeigen, dass wir da sind, und wenn das Baby weint und schreit unddas über Tage und Nächte, ist es der falsche Weg, dem Baby beizubringen, allein einschlafen zu müssen und es weinend in seinem Bett abzulegen. Besser wäre doch, Personen hinzuzunehmen, die uns unterstützen, damit wir uns erholen können, um dann wieder Kraft zu haben.

 

Schlafberatung und emotionale erste Hilfe bei traumatischen Geburten und Schreibabys

Schlaflose Nächte tun keinem gut. Vorallem dem Baby nicht. Daher kann eine Beratung Wege aufzeigen, entspanntere Abende und Nächte zu bekommen.

Ich biete Eltern und ihren Babys ein Beratungsangebot bei Schlaf-und Regulationsschwierigkeiten des Babys:

 

  • Körperorientierte Interventionen zur Regulierung und Beruhigung des Babys, damit es sicherer einschlafen kann
  • Schlafrhthmen des Babys verstehen
  • Schwangerschaft und Geburt als Auslöser unruhigen Schhlafens verstehen lernen
  • Glaubensätze überwinden
  • Papa als Ressource bei schwierigen Nächten
  • ...


Zeige mir die Welt, wie sie dir gefällt!

es braucht nichts, denn du bist da. Das reicht!

Ich sehe dich. Ich höre dich. Ich fühle dich. Und ich spüre, ich kann dich vor der leistungsorientierten Gesellschaft kaum schützen. Deine Unbefangenheit wird sich anpassen. Dein Stolz wird sich ausprägen. Dein Sein sich verändern. Ob ich es mag oder nicht. Die Welt da draußen wird dich auch formen. Aber ich glaub an dich. Und ich gebe dir den Schutzraum, frei zu sein. Raum und Zeit zu haben, dass du so sein kannst wie du magst. Das du gut bist, wie du bist, einfach, weil es dich gibt. Dass du das tun kannst, was du möchtest. Du musst nicht gefallen. Du wirst geliebt und respektiert. Ich glaube an deine Kraft und innere Stärke, dass du deinen Weg findest. Dass du kräftig nein sagst und zeigst, dass deine Grenze überdchritten ist.  Dass du zeigst, dass du ein anderes Tempo hast. zeige mir, was dir gefällt. Zeige, was du nicht magst.

Drücke mit all deinen Sinnen aus, wenn dir etwas nicht passt. Ich bleibe offen und respektiere das. Ich bleibe an deiner Seite. Ich gebe Acht, ohne zu beschränken. Ich warte auf dich und erwarte nichts.

... denn eines ist klar, du bist zu jedem Zeitpunkt perfekt. Im hier und Jetzt!

www.franziska-martin.de

Ich bin fasziniert von dir. Ich lerne von dir. Ich wachse mit dir...

Zeige dich! Zeige mir deine Welt. Ich komme auf Augenhöhe und entschleunige mich und dich und deine Welt drumherum- so weit ich es kann. Ich gebe dir den Raum, zu lachen, da zu sein, zu entspannen und in den "Augen der Erwachsenen" nichts zu tun. Du weißt es besser. Du tust nie nichts, denn deine Welt ist viel bunter und beweglicher, als die der Großen.

Du bist genau richtig. Hier an diesem Ort zu dieser Zeit. Du bist nie falsch . Du wirst du Fähigkeit bekommen, zu gehen und zu wählen, zu deiner Zeit. In deinem Tempo!


Meine Arbeit ist ein humorvoller Tiefgang mit erfrischender Realität!

Authentisch sein!

In der Woche arbeite ich mit mehr als 100 Menschen, auf unterschiedlichen Ebenen mit unterschiedlichen Themen. Kein Tag, kein Treffen und keine Beratung gleicht der Anderen. Meine Arbeit ist vielfältig, spannend und herausfordernd. Ich bin humorvoll, leicht und hoffnungsvoll. Ich zeige mich in verzwickten und schwierigen Situationen spritzig frisch und modern.

Ich könnte noch so viel Wissen haben, ohne Meine Menschlichkeit, Meine Annahme der Andersartigkeit und Meine Empathie wäre meine Arbeit nicht Erfolgreich. Doch das Allerwichtigste ist die Authentizität!

Mein ganzheitlicher Arbeitsansatz hilft mir, Herausforderungen aus unterschiedlichen Blickwinkel zu betrachten. Es hilft, im Fluss zu bleiben ohne immer wieder dasselbe zu tun. Wer mich in meiner Arbeit kennen gelernt hat, der weiß, dass ich nicht schwarz-weiß denke und doch eine Haltung habe. Es sind all die Farben dazwischen, die Lösungen bringen. Es gibt nie die EINE Lösung und ich gebe auch keine Ratschläge, denn meine Haltung ist, dass jeder Mensch seine Geschichte in sich trägt und ohne diese zu kennen, werde ich nicht blindlinks Tipps geben. Jeder trägt seine Lösung und seine notwendigen Ressourcen  in sich. Ich unterstütze dabei, diese freizulegen.

Einzelberatung

Paarberatung

Säuglingsberatung

Elterncoaching

Workshops

"Veränderungen sind am Anfang schwer,chaotisch in der Mitte,aber am Ende einfach großartig!"

Fotografie Franziska Martin
Fotografie Franziska Martin

Meine systemische und ressourcenorientierte Arbeitsweise birgt für meine Klienten und mich die Chance...

  • ... neugierig, humorvoll und lebendig zu sein- authentisch sein zu dürfen
  • ... wertschätzend und hoffnungsvoll zu sein.
  • ... persönliche Ressourcen und Kompetenzen als Weg zur Verbesserung zu entdecken
  • ... Lösungsbilder zu kreieren- phantasievoll und kreativ zu sein

Schau mir in die Augen, nur dann kann ich dich verstehen.

Auf Augenhöhe!

Kleine Menschen wandeln durch die Welt und sehen zu Beginn ihres Laufens Knie. Ganz viel Knie und Beine. Und wenn sie ihren Kopf überstrecken (was uns Erwachsenen sehr unangenehm ist), dann erst sehen sie unseren Kopf. Und oft liebevolle Gesichter.

Aber auch schimpfende Gesichter und im schlechtesten Fall hören sie Geschimpfe und ihren Namen, sehen aber keinen Erwachsenen in unmittelbarer Nähe. Kinder aus Entfernung anzuschreien oder zu brüllen, verfehlt den Zweck, dass das Kind aufhört, das zu tun, was es gerade lassen soll. Denn zum Einen kommen Informationen nicht schneller und besser beim Kind an, wenn sie laut gesprochen oder geschrien werden und zum Anderen fehlt den Kindern der Kontakt, zu sich und zur Welt und zu jemanden, der ihnen zeigt, wie es anders geht. Dafür brauchen die Kleinkinder und Kinder und auch Erwachsenen Kontakt. Mindestens Blickkontakt besser noch Körperkontakt.Ohne diesen Kontakt, wird das Kind gesprochene Wörter nicht aufnehmen können, weil das Gehirn dies verhindert. Kontakt durch Blick, Gestik und Berührung reguliert rein auf der biochemischem Ebene den Stresspegel und bringt Kinder zur Ruhe.

Wie fühlen wir uns, wenn wir rücklinks angeschrien werden, wenn wir keinen Blickkontakt zum Gesprächspartner bekommen oder in schwierigen Situationen mit abfälligen Blicken angesehen werden? Geht es Kindern anders?

Kinder sind Helden des Alltages, denn ihr Gehirn funktioniert anders als unseres. Emotionaler statt logisch, vernünftig und rational. Dafür ist es noch nicht reif. Emotional zu reagieren erfordert ungeheure Kraft. Seelisch und Körperlich. Wann war dein letzter Wutausbruch? Wie war es für dich? Authentische Wut zu leben bedarf einer körperlichen Anstrengung, die im Endeffekt aber auch befreit, wie bei unseren Kindern. Brenzlige Situationen werden also rein biologisch erst einmal emotional gelöst. Super, dass Kind versucht Situationen zu lösen.

Die Synapsen und die Verknüpfung der Neuronen von emotional und rational brauchen ihre Zeit. Die Zeit können wir nicht beschleunigen, aber wir können uns ändern und den Kleinen zeigen, wie Konflikte gelöst werden können, ohne sie zu bevormunden oder zu beschimpfen. Dafür brauchen sie uns Erwachsene und Vorbilder, die andere Konfliktlösungen anbieten. Also Kinder ebenso zu schubsen, zu beißen, wütend zu beschimpfen zeigt den kleinen Wesen nur, dass ihre Variante, Situationen zu lösen, in Ordnung ist. Wir bestärken sie darin, wenn wir selbiges tun.

Die einfachste Methode wütende Kinder zu besänftigen: neben ihnen zu sein, d.h. Blickkontakt (auf AUGENHÖHE, also runter mit uns auf die Knie) und Körperkontakt suchen (das reicht manchmal schon), gut und verständig zuzureden (Keine Floskeln, sondern Ernst gemeinte Worte.) und zu bleiben, statt "Gut, dann bock dich erst mal aus! Komme erst wieder, wenn du dich beruhigt hast!". Worte, die auch für uns Erwachsene ein unwohles Gefühl hervorrufen und von Kindern nicht verarbeitet werden können. Ja sie beruhigen sich allein, um den Preis, dass sie spüren, wenn sie nicht das Sonnenscheinkind sind, sondern negative Gefühle haben, allein gelassen werden. Und, dass sie schwierige Situationen besser allein bewältigen. Das ist nicht fair. Fasst euch ein Herz und geht auch in der schwierigsten Situation nicht weg, bleibt udn wartet. Abwarten. Da sein. Aushalten. Da bleiben. Und am Besten auf Augenhöhe!

Kinder handeln nie gegen uns, sondern immer für sich!


Wir sind noch lange nicht angekommen

ein Hoch auf die Weiblichkeit!

Mich hat dieses Video sehr gerührt. Es hat mich zum Nachdenken angeregt und auch traurig gemacht. Wie wir miteinander leben und wie schwer es ist, Menschlichkeit und vorallem Weiblichkeit fest zu etablieren. Wir Frauen leben immer noch in einer stark muskulinen Welt und jeder Tag ist ein neuer Versuch, sich daraus ein Stück zu befreien!

Schauen wir zurück in die Geschichte der Frauen, der Weiblichkeit, sehen wir immer wieder starke Frauen, die gegen diese muskuline Herrschaft angehen. Aber es geht nicht um Kampf oder Gewinnen oder Macht. Es geht um das Anerkennen. Anerkennen, welch Kräfte und Energie in uns Frauen liegen. Wenn wir nur verstehen, wie gut die weiblichen und männlichen Energien zusammen wirken, was sie bewirken und erwirken, dann erst wird es eine Welt geben, voll Anerkennung der Geschlechter und der Andersartigkleit.

Ein Hoch auf die Männer im Video, die so warme, herzliche Worte für uns Frauen und für alle Frauen in der Vergangenheit finden und sich und ihr Mann sein nicht mehr wichtiger nehmen. Jeder einzelne kann es etwas bewirken, zusammen können wir nochmehr erreichen.

"Die Weiblichkeit ist wie ein Spiel mit dem Wasser. Wasser ist angenehm, zart und weich.Wasser ist gleichzeitig die stärkste geballte Kraft, die Keiner aufhalten kann. Weiblchkeit ist also eine Wandlungskünstlerin zwischen zarter Schneeflocke und Tsunami." B. Ternegg


Jedes Kind hat sein ganz persönliches Tempo

Mach ´mal langsam!

Frisch aus dem Urlaub hänge ich jetzt zwischen meiner vollen Motivation zu arbeiten und den schönen Erinnerungen an den Familienurlaub. Er war deswegen so gelungen, weil wir uns treiben lassen und unserer Tochter ebenso Zeit gegeben haben, auszusuchen, auszuprobieren, zu machen oder zu lassen ohne das ständige "Komm jetzt!", "Beeile dich!", "Wir müssen los!", "Jetzt nicht!" und vielen anderen Anweisungen, die jeden Tag an das Kind herangetragen werden. Wir hatten kaum Wut-ausbrüche oder schlechte Laune auszuhalten, weil genug Raum war, jedem seine Bedürfnisse zu erfüllen. Mag im Alltag auch schwieriger sein, aber es funktioniert.

Nicht: das Kind kann etwas nicht, sondern wir als eltern müssen abstand von der erwartung nehmen, dass das kind können muss, was wir wollen bzw. weil es andere doch auch machen.

Unsere Tochter ist mehr als 2,5, Jahre und mochte Laufräder oder Bobby Cars nicht besonders. Das war und ist für uns in Ordnung. Wir haben es gezeigt. Es machte aber keinen Unterschied. Sie saß ab und an mal darauf, aber eher weniger bis nicht. Einfach nicht ihr Ding. Im Urlaub kam dann "ihr" Moment. Auf einem Spielplatz beobachtete sie einen Jungen (um die 2 Jahre), wie dieser mit seinem Laufrad kleine Berge auf und ab fuhr. Sie war begeistert und erzählte bis zum Abend vom Laufrad. Nächsten Tag nahm sie sich eigenständig ihr Rad und fuhr los. Wackelig und etwas unbeholfen, aber sie fuhr. Dann blieb sie stehen. machte Pause, ging schiebend mit dem Rad, setzte sich wieder drauf, stieg ab, putze es, fuhr, ließ sich zwischenzeitlich von mir tragen, weil sie nicht mehr wollte, dann wollte sie rennen (ich trug das Rad), dann wieder fuhr sie damit. Ein "Los - fahr mal!" motivierte sie nicht, im Gegenteil. Sie stieg ab oder stehen. Also machte ich Pause beim Laufen, wenn sie Pause vom Laufrad machte. Wir nutzten die Zeit zum Käfer gucken, Steine zu sammeln und zwischendurch zum Laufrad fahren. Ein Kilometer können sehr lang sein, dachte ich immer wieder, aber für meine Tochter war er ja noch länger. Der darauffolgende Tag war grandios. Sie nahm sich ihr Rad, setzte sich drauf und fuhr los. Gekonnt. Teiweise mit beiden Beinen oben. Einfach so. Plötzlich. Allein entschieden. Das machen 1000e Kinder, diese Erfahrung Laufrad zu fahren, ich fand an der Situation nur beachtlich, dass mit weniger Druck, Übung, Förderung dieses Moment kam, sondern im Warten, Zeit geben und Bestätigen die eigentliche Kraft lag.

"Gras wächst nicht schneller, wenn wir daran ziehen!"

Der kleine Junge wollte, ganz zum Erstaunen seiner Mama, an diesem Tag nicht nur auf das Klettergerät, sondern viel lieber darüberkrabbeln. Ich gab nur Sicherheit! Toll gemacht kleiner Mann, du warst sehr mutig!
Der kleine Junge wollte, ganz zum Erstaunen seiner Mama, an diesem Tag nicht nur auf das Klettergerät, sondern viel lieber darüberkrabbeln. Ich gab nur Sicherheit! Toll gemacht kleiner Mann, du warst sehr mutig!

Ich kann in meiner Arbeit immer wieder beobachten, wie die Eltern sich an Tabellen und Maßstäben festhalten und dabei ihr Baby aus den Augen verlieren. KEIN KIND MACHT NIE NICHTS! Jedes Kind hat seine Stärken, seine Vorzüge, Leidenschaften und Vorlieben. Manche Kinder sitzen aus eigener Kraft mit 6 Monaten und andere erst mit 11 Monaten. Beides ist normal. Manche Kinder laufen mit 10 Monaten und andere mit 20 Monaten. Beides ist normal. Manche Kinder futtern Brei ab 4 Monaten und andere bevorzugen bis zum 1. Lebensjahr die Milch als Grundnahrungsmittel. Beides ist normal. Normalität ist breit gefächert, bunt, variabel, anders und speziell.

Zwischen all dem Wahn, was ein Kind können müsste, wie groß und schwer es sein sollte, verlieren wir unsere Intution und unseren Blick für unser Kind, um zu erkennen, was dieses einzigartige Wesen so besonders macht. Vergleichen hilft uns, macht ein Kind aber nicht besser oder schlechter, uns Mütter im Übrigen auch nicht. Eltern sind oft so stark ambitioniert, ihre Kinder hinzusetzen, obwohl es sich noch nicht einmal auf den Bauch dreht und auf den Rücken zurück, und sehen gar nicht, dass ihr Baby mit krummen Rücken sitzt und beim nächsten Wackeln einfach zur Seite kippt. Alles zu seiner Zeit. Geben wir den Babys und Kindern Zeit, sich, ihren Körper und ihr Umfeld allein und in ihrem Tempo zu erleben und zu erfahren.

 

Jedes baby und jedes kind ist zu jedem zeitpunkt perfekt. es hat seinen rhythmus, dinge zu tun oder aus guten gründen zu lassen!


Das Wort zum Freitag

Die Natürlichste Form von Menschheit ist in unseren Kindern zu sehen!

Schon gehört? PEKiP eröffnet Zusatzkurs

Spielerische Auszeit: PEKiP startet!

Weil Bewegung, Spiel und Zusammen sein einfach Spaß machen!

 

PEKiP® konzentriert sich in erster Linie auf die motorische Entwicklung. Ich sensiblisiere die Eltern dafür, den Kindern bestimmte Entwicklungsschritte (wie Sitzen und Stehen) nicht abzunehmen, sondern zeige Anregungen, das Baby zu motivieren. Demnach sind alle (Spiel- und Bewegungs-) Materialien altersgerecht. Ich als PEKiP® Gruppenleiterin zeige den Eltern auch immer wieder Ideen, wie aus alltäglichen Dingen tolle, interessante und spannende Spielzeuge werden.

 

 

Die Kurse sind gefüllt mit tollen motorischen Anregungen und Sinneswahrnehmungen, Ausprobieren und freiem Spiel. Ja, ´mal nichts machen,. kann so gut sein. Den Babys Raum und Zeit geben, sich und seinen (Entwicklungs) Raum zu erkunden. Explorieren lassen. Wie kompetent die kleinen Geister sind! Zu jeder Zeit haben sie von der Natur das veranlagt, was sie für den nächsten Schritt brauchen.

 

PEKiP® ist im Grundsatz ein pädagogisches Angebot für Erwachsene d.h. Eltern und ihrem Baby im ersten Lebensjahr. Die Eltern können durch den Kurs und deren integrierten Anregungen ihre Beziehung  und Bindung zum Baby intensivieren und ihr Bewusstsein erweitern, was die komplexe Entwicklung ihres Babys im 1. Lebensjahr betrifft.

 

Fotografie: Franziska Martin
Fotografie: Franziska Martin

ab 6.9. Mittwochs 9.30-11.00 Uhr

PEKiP® umfasst 4 Ziele:
1. Das Baby an und für sich (Das Kind in seiner Natürlichkeit und momentanen Situation wahrnehmen, begleiten und anregen.)
2. Eltern-Kind- Kontakt (Spielanregungen und altersgerechte Anregungen, um die Beziehung und Bindung zu stärken und zu vertiefen. Die Eltern lernen ihr Baby in seinen Bedürfnissen verstehen.)
3. Eltern-Eltern- Kontakt (Die Eltern werden in ihrer Situation begleitet. Der Erfahrungsaustausch sowie die Kontakte der Eltern untereinander werden gefördert. D.h. der Austausch zu Themen der Entwicklung, der Ernährung und anderen Themen, die im ersten Lebensjahr des Kindes bewegen,
können miteinander geteilt werden.)
4. Kind-Kind-Kontakt (PEKiP® bietet dem Baby die erste Möglichkeit unter Gleichaltrigen zu sein du somit die soziale Interaktion zu fördern)


Dankbarkeit geht immer!

Was wäre ich ohne euch?

Mit großer Dankbarkeit bin ich heute in den Morgen gestartet, da ich eine CD in den Händen hielt, die so viel Leben, Leichtigkeit und Freiheit beinhaltet. Dank meiner lieben Freundin Fränze Martin und vielen lieben Mamas, konnte ich einen kleinen beruflichen Traum verwirklichen. Fränze konnte mich in meiner Arbeit mit ihrer Kamera begleitet. Denn Bilder sprechen eine andere Sprache und manchmal können Worte nicht das wiedergeben, was es wirklich ist. Mich in meiner Arbeit zu erleben, sagt mehr aus, als jede One-Woman- Präsentation. Ich bin ich. Welch Glück! Was für einen tollen, herausfordernden und guten Beruf ich ausüben darf, wo Menschen leichter, seliger und entspannter gehen, als sie kommen. So viel Humor, Charme und Freude. Neben den Sorgen, Problemen und Störungen, die meine KlientInnen und TeilnehmerInnen mitbringen, ist es immer wieder die Hoffnung, dass alles gut wird. Alles, egal auf welchem Weg. Wie vielen Menschen ich in meinem Leben schon begenet bin, an den ich wachsen durfte, mit denen ich ein Stück ihres Weges gegangen bin und wie viel Vertrauen ich geschenkt bekomme. WIRKLICH- wie viel Vertrauen und Mut ich täglich bekomme. Umwerfend. Denn auch wenn es GOTT SEI DANK schon gesellschaftlich anerkannt ist, sich Hilfe zu suchen, machen die Menschen die wichtigen Krisen oft mit sich aus. Das ich dann an ihrer Seite sein darf, ist bemerkenswert.

Danke auch an all die Eltern, denen ich mein Ohr, mein Herz, mein Kopf und meine Hände reiche, um wieder mehr Sicherheit zu bekommen.

Fotografie: Franziska Martin
Fotografie: Franziska Martin

Miteinander. Füreinander. Nebeneinander. geht nicht allein!

Neben all meinen Steinen, Schwächen und Fehlern auf meinem Lebensweg, merke ich mittlerweile, wie gut es ist, dass alles so passiert ist, wie es passiert ist! Nichts hätte anders laufen dürfen, sonst wäre ich doch nicht hier. Nicht so. Nicht reich an dem, was ich weiß, fühle und weitergeben kann. Es ist manchmal nicht fassbar, wie sich die Dinge fügen, wenn ich vertraue, dass alles zur rechten Zeit passiert, wenn die Liebe und die Hoffnung, der Witz und das Warten stärker sind, all das, was uns umzukippen versucht. Ich stehe mit beiden Beinen im Leben und bin dankbar für jeden einzelnen Menschen in meinem Leben, der kam und blieb, kam und ging, kommen wird und wegbleiben wird.

Auch wenn sie es noch nicht wissen, nicht einmal erahnen, sind es die kleinen Babys, die Kleinkinder, die das Herz hüpfen lassen, die mich locker und wieder frei werden lassen. Die mich ins Land des Spielens, des Zeit vergeudens und des Tanzens bringen. Fangen wir wieder an zu spielen und Spaß zu haben, dann sind schwere Momente nicht weg, aber leichter zu tragen.


Wenn Bleiben schwerer ist als Gehen

Wenn bleiben schwerer ist als Gehen

Vor einigen Tagen habe ich den Spruch gelesen: "Beziehungsstatus? Route wird neu berechnet...!" Erst musste ich schmunzeln, weil es so viele tolle Zitate gibt, mit Witz, Charme und Tiefgang, doch dann dachte ich weiter. Eine Beziehung ist wie eine Landkarte. Zuerst brauchen wir ein Auto (Beziehung), wo beide einsteigen und sich Reisziele aussuchen. Der erste Weg ist oft geschmückt mit Neugier, Leichtigkeit und Ausprobieren. Nach einiger Zeit hat das Auto aber Verschleiß, weil es durch viele Sonnen- und Regentage gefahren ist, weil vielleicht ein Mader (Herausforderungen) daran genagt hat, weil andere Mitgefahren sind und Spuren hinterlassen haben. Dann plötzlich ist es nicht mehr so leicht, den gemeinsamen Weg zu fahren, weil jeder seinen Weg fahren möchte. Einer sagt rechts, der Andere links, der Eine sagt Schnellstraße, der Andere Feldweg. Bis es eskaliert und einer aus dem Auto aussteigt und sich auf dem großen Markt der Autowelt (Wenn nicht schon vorher ein Zweitwagen genutzt wurde) einfach ein Neues aussucht: einfach austauschen, statt das Auto zu reparieren.

Es gibt so viele Wege zu lieben und zu fühlen, sich nah zu sein und sich anzunehmen, in seinen Stärken und in seinen Schwächen. Es ist so viel leichter, dem Partner Geschenke zu kaufen, als ihn einfach in den Arm zu nehmen. Es ist so viel leichter, aus der Beziehung auszusteigen, als zu bleiben. Es ist so viel leichter, im Streit zu gehen und die Tür zu schmeißen, als die Wut und Enttäuschung neben dem Partner zu spüren und auszuhalten.

Meine Eltern haben dieses Jahr 37jährigen Hochzeitstag. 37 Jahre. Das ist unglaublich. Sie sind beieinander geblieben, trotz wirklich vieler Baustellen, Stoppschilder, Umwegen und Sperrungen, Aber Sie haben immer wieder auf ihren Weg gefunden.

Auch wenn heute wieder bemerkenswert mehr junge Menschen sich ehelichen und auch die Langzeitbeziehung wieder "In" ist, zeigt sich auch immer wieder, wie schwer es unserer Gesellschaft und insbesondere meiner Generation fällt, verbindlich zu bleiben. Freundschaft plus wird bevorzugt, so muss man seine Bedürfnisse und Freiheiten nicht absprechen und sich zurücknehmen. Affären werden genutzt, dass Neben der Sicherheit und Geborgenheit der Spaß nicht auf der Strecke bleibt. Es ist auch nicht die Frage nach Monogamie oder nach Enthaltung, sondern die Herausforderung liegt darin, mit seinem Partner das Leben zu dürfen, was wir in uns als Bestimmung wahrnehmen.

Fotografie: Franziska Martin
Fotografie: Franziska Martin

In der Paarberatung unterstütze ich Paare, sich zu ordnen und alte (Beziehungs-)Muster aufzulösen, um wieder zueinander zu finden.

D.h. widerum nicht, dass wir alles mit dem Partner machen müssen, sondern viemehr die Annahme des Ebensolchen, dass Dinge passieren und geschehen, und wir sie aus Liebe zugestehen.

In meiner Arbeit als Paarberaterin höre ich viele Geschichten, wie Menschen miteinander leben und jede Geschichte ist anders, aber was gleich ist, dass die Option, sich außerhalb der Beziehung zu orientieren viel mehr Reiz hat, als sich innerhalb der Beziehung zu öffnen und beiderseits zuzugestehen, was jeder möchte. Wir leben alle in Beziehungen. Wir steuern unser Handeln und auch unsere Worte bewusst und unbewusst in Bezug zu jemanden. Manchmal erschrecken wir uns, dass wir die eigene Beziehung so leben, wie jene unserer Eltern oder Großeltern. Wir leben und lieben so, wie wir es vorgelebt bekommen haben. Geliebt zu werden, sollte ein Grundrecht werden, aber leider ist dies nicht selbstverständlich.

Wir suchen nach Liebe und Annahme und wenn wir das Gefühl haben, unser Partner kann uns das nicht mehr geben, kompensieren wir. Wir kompensieren dieses Gefühl der inneren Leere mit Alkohol, Partys, Sex und Konsum und merken dann danach, dass das Gefühl geblieben ist.

Paarberatung kann ein Weg sein, alte und verletzende Kommunikationsmuster aufzudecken und zu verändern. Sie kann helfen, Enttäuschungen auszusprechen und heilen zu lassen. Sie kann ein Anfang sein, den Partner wieder mit anderen Augen zu sehen. Die Beratung kann ein Weg sein, sich zu binden und zu lösen. Sie kann unterstützen, die Leichtigkeit und den Humor zurückzuholen.

 

 


Weniger ist mehr!

Das ist doch den Kindern egal!

Zum Ende des PEKiP Kurses, wenn die kleinen Mäuse auf den ersten Geburtstag zukrabbeln, stellt sich bei den Eltern die Frage, was geschenkt werden kann. Es werden viele Dinge benannt, die gekauft werden können. Als Alternative, gebrauchte Dinge zu kaufen, begegnen die meisten mit "Neee, ist doch der erste Geburtstag, das muss neu sein!" Die perfekten Spielzeuge für Einjährige können Eltern allerdings nicht bzw. müssen sie nicht kaufen, da sie alles besitzen, was ein kleines Kinderherz begeistert. Haarnadeln, Wäscheklammern, Schnürrsenkel, Kabel, Fuseln, Staub, Brotkrümel, Toilettenpapier, Pfannenwender, Quirl, Schüsseln, Deckel, Becher, Sand, Papier, Kartons und unzählige Dinge mehr.

Oft machen wir uns mit den Geschenken für unsere Kinder selber ein Geschenk, je mehr, je tuerer, desto besser. QUATSCH. Liebe kann nicht in Geld und Anzahl der GEschenke bemessen werden. NIE!. Leider auch oftmals zu beobachten, dass es besser sein muss und mehr sein muss, als andere Eltern es schenken. Ihr Lieben, spart das Geld für einen tollen Familienausflug, für einen schönen Urlaub oder gebt es für Buddelkasten, Rutsche und Schippe aus. Die Auffassungsgabe eines Kleinkindes liegt bei maximal zwei Geschenken, die es auspackt und es ist erwiesen und auch sichtbar im Gesicht des Kindes, dass die Verpackung des Geschenkes oft viel mehr Freude und Begeisterung auslöst.

Ein Schuhkarton, der im Deckeln ein Loch hat, gefüllt mit Papier und Knisterfolie und als Überraschung eine Kleinigkeit im Inneren, machen den Kindern so immens Freude, dass oft alles andere in den Schatten gestellt ist. Kinder sind  so so gut zu begeistern. Bälle gehen Jahre als Spielzeug, Seifenblasen und Luftballons genauso. Ebenso Stifte und Bücher. Und ganz ganz viele Dinge sind so einfach selbst herstellbar. Es geht nicht um "Ökokrams", wie manche es abtun möchten, sondern eher darum, den Kindern schon zu jüngsten Zeiten mit auf den Weg zu geben, das gekaufte Sachen nicht glücklicher machen. Das Dinge repariert werden können, statt gleich in die Tonne zu wandern. Dass Kreativität vielleicht Zeit kostet, aber im Endeffekt von Herzen kommt und viel individueller ist als alles andere.

Auf dem Foto habe ich für meinen PEKiP Kurs ein Bilderbuch selbstgebastelt. Nicht im Ansatz perfekt, aber den Kinder ist das Wurscht. 

Sie denken nicht in den Kategorie "perfekt", sondern sind beegeistert, wenn Mama oder Papa ihnen die Welt zeigen und so bunt und interessant wie möglich gestalten.

Meine PEKiP Kurse geben immer wieder neue Anregungen, wie einfach und mit simplen Materialien, Kinder im Spiel begleitet werden können. Manchmal sehe ich die Blicke der Eltern: "Mmmh, nur ein Ball? Nur ein Deckel? Nur eine Nostalgische Wäscheklammer?" Ja! Das reicht. Kinder sind sehr genau, was das Begutachten und Ausprobieren von Materialien angeht. Sie können sich Stunden, Tage und Wochen mit einem und demselben Spielzeug beschäftigen, bis irgendwann irgendetwas in ihnen sagt: "Jetzt ist genug!". Kinder müssen sich langweilen dürfen. Meine Tante hat immer gesagt: "Langeweile fördert die Phantasie". Wie Recht sie hatte. Auch wir können durch unser Haus ziehen und erspähen, was alles als Spielzeug fungieren kann. Und ich sage zu gern: Die Küche ist das eigentliche Spieleparadies der Babys und Kleinkinder. Unglaublich, was dieser Raum neben dem Essen und Trinken für die kleinen Geister bereithält. Geht ´mal gucken und wenn ihr nichts findet, dann lasst eure Kinder den Vortritt, die zeigen euch gewiss, was es da Tolles zu entdecken gibt.


Ich beziehe (mich auf) mein Kind

Er-Ziehen oder Be-ziehen wir?!

Gestern wurde ich mit etwas verwunderten Augen angeschaut, als ich meiner Mutti dankte, so liberal und demokratisch erzogen worden zu sein. Und ein Mithörender fragte mich, ob dass nicht normal sei? Würde man meinen, aber in meiner täglichen Arbeit sehe ich auch, dass die Eltern sich selbstbewusste und selbstsichere Kinder wünschen, sie aber in ihrem Sein unterbinden. "Man müsse Kinder erziehen. Ihnen eine Führung geben und klare Grenzen ziehen sowie Konsequenzen spüren lassen." Ich glaube, dass jeder verantwortungswolle Elternteil durch sein eigenes Sein eine Richtung vorgibt, wie zu leben sein kann. Da geht es nicht um Macht.Führung. Einbahnstraße. Wir vermitteln im Zusammen sein Normen und Werte, die uns als Eltern, als Menschen wichtig sind. Dafür brauchen wir weder Macht, noch Kontrolle oder Strenge. Es passiert einfach. ganz neben bei. Und jeder Mensch besitzt in sich seine ganz individuelle Grenze, die wird dann auch gezogen. Bei manchen ist das, wenn ein Kind auf den Tisch klettert, bei anderen eben nicht. Warum sollten Kinder nicht auch mal auf dem Tisch tanzen?

Es ist doch Irrglaube anderen Familien erzählen zu wollen, wie das so zu sein hat, mit dem Schlafen gehen, mit dem Essen und mit dem Kuscheln. Dafür gibt es doch keine Uhrzeit, keine Richtung. Da hat doch jeder seine eigene Vorstellung und damit meine ich nicht bedenklich, kindeswohlgefährdende Verhaltensweisen der Eltern. Ich erlebe jeden Tag, wie wir uns gegenseitig als Eltern mustern, wie wir angeschaut werden, wenn wir neben unseren frustrierten Kindern sitzen, zugewandt, offen und abwartend. Man müsse doch dem Sprößling zeigen, dass es so nicht geht. In Stresssituationen be-ziehe ich mich auf mein Kind, in dem ich es ernst nehme, es wahrnehme in seinen Gefühlen und ihm sein Gefühl zugestehe, ohne es abzuwerten oder sie als falsch einzuschätzen. Ich beziehe mich auf die Situation und auf das Verhalten meines Kindes und zeitgleich auf meine Bedürfnisse. Puh... klingt komplex. Anstrengend. Fordernd.

Vielleicht. Bestimmt. Aber ist er-ziehen die Alternative? Der Weg? Wer zieht an wem? Er-zieht? Sie-zieht? wir-ziehen? In jedem Fall fühlt sich dass immer ein Stück nach "Wer ist der Stärkere, wer gewinnt" an. Dabei wünschen wir uns doch alle Beziheungen , die gefüllt sind mit Zuverlässigkeit, Liebe und Interesse. Partnerschaften beziehen sich und erziehen sich nicht mehr. Aber bei Kindern, den traut man das nicht zu. Wir wünschen uns doch alle jemanden im Leben, der uns zugewandt ist, der uns die Dinge erklärt, wenn wir sie nicht verstehen.

„Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt!“ (Kant)

Jemanden, der uns in den Arm nimmt, wenn wir traurig sind und bei uns ist, wenn es uns schlecht geht. Und nicht maßregelt, bewertet, bestimmt, anführt, ignoriert und uns allein lässt, wenn wir anders denken und handeln. Zu bleiben statt zu gehen. Auszuhalten, festzuhalten, halten. Wir können uns im Zusammenleben mit Kindern dafür öffnen, eine Beziehung zu pflegen, die sie als gleichberechtigt und gleicher Würde ansieht, nicht als minder, halbfertig oder inkompetent. Wie oft ist der Satz zu hören, da kann ich etwas von meinem Kind lernen. Da ist mein Kind viel komptenter als ich. Es ist weniger stolz und nachtragend, usw. Genau. weil wir gegenseitig voneinander lernen. Weil wir in Beziehungen leben, wo jedes Bedürfnis gesehen wird und wo ein gemeinschaftlicher Weg gegangen wird. Es ist nicht einfach, eher herausfordernd, aber am Ende des Tages sehr beglückend.


Zwischen Norm und Individualität

Wenn Tabellen Mehr Sicherheit geben und die Intution in die Flucht schlagen, ...

dann hat die Mama und der Papa wahrscheinlich die Sicherheit zu sich, seiner Elternkompetenz und auch den Zugang zu seiner Intution (ein Stück weit) verloren. Das Internet, die Bücher, die Blogs, all die Information, so gut und gut gemeint sie auch sein mögen, bringen uns auch immer ein Stück weiter weg von dem, was wir empfinden und was zu uns passt. All die Informationen, die wir tagtäglich aufnehmen, sollten uns keine Angst machen, sie sollten uns nicht unsicherer oder gar zweifeln lassen, wie wir mit unseren Kindern leben und lieben. Im Gegenteil, wir sollten die Informationen anpassen an unseren Alltag, an unsere Persönlichkeit, an unsere Art zu leben und zu lieben und an die Art, Beziehungen zu führen. Wir können unser Bewusstsein dadurch definitiv erweitern und alte Verhaltensmuster auflösen und Dank der medialen Welt reflektieren und anpassen. Sie sollten uns aber stärker, selbstbewusster und sicher machen. Ansonsten haben sie ihr Ziel verfehlt.

Steht in einem Internetportal, das Tragen von Babys stärkt die Bindung und das Sichherheitsgefühl des Babys, ist das definitiv eine Erkenntnis und würde ich auch befürworten und doch bleibt die Frage für unsichere Eltern, ob, wenn das eigene Baby nicht im Tuch getragen werden möchte, weniger gebunden ist. Nein. Auch die Frage nach Beikost und dessen Start und dem richtigen Zeitpunkt und der  Nahrungsreihenfolge und den Schlafritualen und und und... Ein Dschungel tut sich auf. Maßen, Normen, Tabellen. Ein Kind, was nicht in der Norm ist, mit seinen "Werten" aus einer Tabelle fällt, sei es mit Gewicht, Größe, Entwicklungsmeilen und anderen Dingen, ist gleich anormal?! Jedes Baby ist zu jeder Zeit perfekt. Ob dünn, moppelig, agil, entspannt, abwartend, beobachtend, sensibel, unerschrocken,.. what ever! ES IST PERFEKT.

Und wir dürfen Fehler machen, ausprobieren, Erkenntnisse der Pädagogik für gut und schlecht heißen und einer anderen Mutter das zugestehen, was nicht zu uns passt. Jeder trägt seine Geschichte in sich und gibt intuitiv, unbewusst und bewusst Dinge an seine Kinder weiter, die uns als Außenstehder in einem Zusammentreffen nicht immer gleich klar werden (können), wenn wir nicht fragen.

"Alle wollen individuell sein, aber wehe jemand ist anders!"

Hören wir auf zu bewerten anhand von den Dingen, die wir sehen. Nichts ist, wie es scheint. Fragen eröffnen Wege und geben Verständnis.

Wer sagt denn, was richtig und falsch ist. Wer traut sich, Fragen der Bindung, des Aufwachsens und Entwicklens zu pauschalisieren und zu generalisieren? Kann es einen Weg geben, der auf alle passt?!

 

Liebe Eltern, schaut euer Kind an und verliebt euch in das Sein des Kindes. Rein, frei und unbeschrieben. Es kann in eine Tabelle passen, muss es aber nicht. Es kann aus der Norm tanzen, muss es aber nicht. Es kann anders sein, muss es aber nicht. Jede Tabelle zeigt einen Durchschnitt, d.h. 67 %, was ist denn wenn mein Kind zu den anderen 33% gehört? Nichts. Es ist im Säuglingsalter völlig egal, ZU JEDER ZEIT IST DAS BABY PERFEKT UND KOMPETENT!  Das sollte der erste Satz in jedem Ratgeber sein!

Lasst euch ein auf die Welt der Neulinge, der Unerfahrenen, der Liebenden und Vertrauten, werdet langsam, achtsam und bleibt bei euch und eurer Intution. Blickt zu euch, auf euch und um euch und seht die Herausforderungen des Alltags mit Humor, das macht so viel leichter, als es schwer hinzunhemen, weil irgendwas nicht geschafft wird.

In der Säuglingsarbeit sage ich gern, dass alles seine Zeit hat, irgendwann werden wir alle sitzen, stehen udn laufen, ob nun mit zwölf oder 18 Monaten. Auf das gesamte Leben gesehen, machen dann 6 Monate nichts aus! Nichts.

 


Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn du daran ziehst!

Alles zu seiner Zeit!

In meiner Arbeit ist eines immer wieder spürbar, sehbar, hörbar: Wir haben keine Zeit. Ich bin im Stress. Das dauert zu lange. Immer noch nicht...usw! Für eines sollte dennoch Zeit sein, für ungestörte Momente in der Entwicklung kleiner Menschenkinder! JEDES BABY ENTWICKELT SICH ANDERS! Der Satz klingt so abgedroschen und trotzdem behält er seine Wichtigkeit. Ich möchte euch noch einmal mit auf den Weg geben, dass jedes Baby sein Tempo hat! Unsere Ungeduld ist manchmal wirklich doof, aber euer Baby wird nicht schneller laufen oder sitzen können, weil wir es hinsetzen oder hinstellen. Die motorische Entwicklung ist genetisch festgelegt. Alles was wir den Kindern vorwegnehmen hinterlässt ein kleines schwarzes Loch im Gehirn. Ein Baby was hingesetzt oder hingestellt wird, weiß weder wie es dahin gekommen ist (es kann diesen Prozess demnach nicht verinnerlichen)  beziehungsweise wie es aus dieser Lage wieder allein herauskommt. Demnach wird es dadurch nicht schneller selbstständiger sondern abhängiger. Die großen Meilensteine, wie Bauch- und Rückendrehung, Stützen, Robben, Krabbeln, Hochziehen, Sitzen (Im Übrigen in dieser Reihenfolge), wird das kleine Menschenkind erst dann tun, wenn der Körper genug Muskeln hat. Bis dahin braucht es immer wieder Spielenmomente und freien Raum zur Entfaltung und altersgerechte Anregungen. 

 

 

 

Gras wächst ja auch nicht schneller wenn wir daran ziehen!

Lassen wir den Mäusen den Schutzraum und die Möglichkeit alles aus eigener Kraft zu schaffen. Wie stolz sie dann auf sich selbst sind. Ein kleines Plädoyer an die reine Kindheit, fernab des Leistungsdrucks, des Funktionieren müssens und des Vergeleichens...  weil es mir am Herzen liegt. Weil mir Babys am Herzen liegen.

 

Seid mutig. Werdet langsamer und bewusster. Schnell kann jeder!


Geburt bedeutet Leben und Sterben zugleich

Unser sein ist bestimmt durch Schwangerschaft und Geburt gleichermaßen!


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GedankenKinderGut

So und nicht anders!


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Achtsamkeit

das Moment ist, was wirklich zählt!

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Generation Beziehungsunfähig

Wir haben gelernt zu gehen, statt zu bleiben!

Heute in meinem Kurs...

... unterhielten wir uns darüber, wie Kinder unsere Partnerschaft verändern und in welchen Bild und Glauben unsere Kinder aufwachsen, wie wir Beziehungen leben (können). Ich brachte an, dass ich wahrnehme, dass die ab 1990 Geborenen wieder eher Kinder bekommen, Häuser bauen, heiraten und viel zeitiger enge Verbindungen eingehen als die Jahrgänge davor. Spannend und schon oft beschrieben...die Generation BEZIEHUNGSUNFÄHIG. Wenn Gehen die Option ist, anstatt zu halten, auszuhalten, zu glauben und zu hoffen, wenn Egoismus, Indivudalismus und Eigenliebe über ein Maß hinaus gehen, welches uns nicht mehr binden lassen. Dann ist es interessant, zu schauen, wie das Thema BINDUNG in der Säuglingsforschung verstanden wird. Thema Nummer eins. Wie soll BINDUNG und VerBINDUNG geschehen, wenn wir nicht wissen, wie wir bleiben können ohne zu gehen. Es ist erschreckend und doch so wahr und nah. Es ist ein Zeichen unserer Gesellschaft und ein Zeichen, dass Bleiben mit Schmerz und Enge verbunden wird, anstatt mit Liebe, Vertrauen und Achtung. Uns hielt das Thema fest und auch als Anderes wieder in den Vordergurnd rückte, spürte man, wie es nachhallte. Eine Teilnehmerin schrieb mir dazu noch eine Mail mit einem passenden Gedicht!

 

LESENSWERT!

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"Wir sind so gut geworden im Verlassen von Menschen. Wir sind so schnell beim Finden von Ausflüchten und bevorzugen den stillen Abschied. Wir haben gelernt wie man Menschen ersetzen kann. Wir haben gelernt wie man weg geht, nicht wie man bleibt. Wir haben gelernt die Menschen gehen zu lassen, anstatt zu versuchen sie noch länger in unserem Leben zu halten. Wir sind so verwirrt, so verloren, wir sind uns nicht mehr sicher, ob wir uns von der Liebe fernhalten wollen oder ob wir uns eingestehen sollten, dass wir sie im Leben brauchen, die Liebe....

Aber ich bin auch müde geworden von Menschen die nicht bleiben. Ich bin müde von den Menschen geworden, die nicht noch ein wenig länger warten können. Ich bin müde geworden von Menschen, die jemandes verliebtes Herz auf die leichte Schulter nehmen.

 

Ich bin müde geworden von Menschen, die keinerlei Menschlichkeit mehr in sich tragen....

 

Wir sind so süchtig geworden nach der Jagd. Der Jagd nach dem nächsten "besten" Ding, dem größeren Haus, dem teureren Auto, der nächsten Stufe auf der Karriereleiter, dem nächsten großen Einkauf von irgendwas, das wir eigentlich nicht brauchen und dabei vergessen wir immer das davor, dass Haus das wir vor dem größeren hatten, dass Auto das wir vor dem teuren hatten, wir vergessen den Menschen mit dem wir mal eine Zukunft wollten...

 

Wir haben vergessen, wenn wir nachts im Bett liegen was wir wirklich brauchen, nämlich jemand, der uns ein bisschen fester hält und uns sagt, dass die Welt nicht so grausam ist, dass alles wieder gut wird, jemand der uns sagt dass unsere kleine Welt friedlich bleibt. Wir haben vergessen, dass wir, wenn wir krank sind und nicht aus dem Bett kommen, jemanden brauchen, der sich um uns kümmert, mit Liebe und Fürsorge, dass wir jemanden brauchen, der uns das Gefühl gibt, dass wir irgendwann nicht alleine Sterben müssen. Jemand der bei uns ist, wenn wir am schwächsten sind und jemand der für uns spricht, wenn unsere Stimme nicht mehr will und kann. Wir haben vergessen das wir manchmal ein wenig warten sollten, dass wir toleranter sein sollten im Umgang mit Menschen,  die wir im Leben behalten wollen, aber vor allem haben wir vergessen, Geduldiger zu sein...

 

Wir haben vergessen wie man die Samen pflanzt, nein wir wollen alle gleich den ganzen Garten. Wir haben vergessen an einer Verbindung zu Arbeiten, nein wir wollen nur erfolge Ernten. Wir bleiben nicht mehr, wir gehen weiter zum nächsten in der Hoffnung etwas zu finden dass es Wert ist zu bleiben, immer wieder....

 

Aber manchmal wirst du niemals finden was du suchst, wenn du nicht stehenbleibst auf deiner Jagd, und anfängst zu sehen - so dass du die verborgenen Teile siehst, die dunklen Seiten eines Charakters und die Narben, die tief im inneren verwurzelt sind. Denn nur so siehst du den rohen ungeschliffenen Kern eines Menschen, die wahre Schönheit. So erkennst du jemandes Seele, und nur so.

 

Das ist es, wie man sich wirklich verliebt, aber zu aller erst musst du bleiben können, nicht weiterjagen nach dem vermeintlich "besseren"...

 

Bleib noch, eine weitere Stunde, noch ein Tag, eine Woche... Für immer... 

 

Der Poet ( Deno Licina )


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Das allerletzte Mal

Das allerletzte Mal

Ich sitze neben dir auf dem Sofa und schaue mit dir ein Buch an und rieche an deinen Haaren. Dein Duft ist wie Zauber und Erholung. Er ist Leben, Witz und Veränderung. Keiner riecht so wie du! Du bist einzigartig und irgendwann nicht mehr allein. Denn irgendwann wirst du mit deinem Geschwisterkind jemanden an deiner Seite haben, neben uns. Und doch überkommt mich eine Melancholie, denn es wird irgendwann das letzte Mal sein, dass wir uns beide allein haben, das letzte Mal ein Kuss zu zweit, ein letztes Mal allein im Urlaub, eine letzte Umarmung ein letztes Mal ...

So gut die Zeit werden wird, je reicher es wird, je bunter, voller und spannender, bleibt es doch mit dir immer das erste Mal, denn du bist mein Kind, durch welches ich die Welt aus anderen Augen betrachten konnte.

Ich konnte mich neu kennen lernen und mit dir lernen. Dein Geschwisterkind wird mich als Mama anders kennen lernen, gereifter, mutiger und sicherer. Irgendwann.Und doch bin ich jetzt schon immer mal wieder wehmütig.

Doch schon jetzt berührt mich der Moment, der so viel Freude bringen wird und doch auch Traurigkeit. Ein Gefühl, ob es je noch stärker werden kann, als zu dir. Eine Sehnsucht, die ich verspüre, obwohl wir uns gerade erst gesehen haben. Die Sehnsucht, alles mit dir zu teilen. Und dann kommt plötzlich wieder dieser Gedanke. Ein letztes Mal. So wie mit deinem Papa damals. "Es ist jetzt die letzte Autofahrt als Paar, nachher sind wir Eltern." Ergreifend.

Ein letztes Mal nur wir beide. Ein letztes mal 100% Aufmerksamkeit. Ein letztes Mal diese besondere Nähe. Ein letztes Mal.


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... ich sehe dich wieder mit Liebe!

Ein schöner Artikel mit Erfahrungsberichten von Müttern. Eine Arbeit, die an den Wurzeln beginnt und die den Familien mehr Sicherheit, Zutrauen und vorallem Ruhe bringt.

www.maz-online.de/Lokales/Teltow-Flaeming/Zwischen-Liebe-und-Zorn
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Wenn die Frage "Wie gehts dir?" ehrlich beantwortet wird!

 

 

Auszug aus einem Brief an meine Freundin...

 

 

Meine Liebe...es vergeht keinen tag, an dem ich nicht in mich hineinfrage,ist es, wie es ist, auch gut für mich. Ddann laufe ich den Weg gedanklich ab. Den Weg meines Lebens. An manchen Tagen hetze ich, kann kaum links und rechts gucken. An anderen Tagen renne ich und sehe gar nichts. Blind vor Stress und Eifer. Doch dann sind da diese kleinen Momente, in denen ich spazieren gehe: langsam- achtsam- freudig. Dann schaffe ich zu sehen, was ich alles erleben und erfahren durfte. Welch Länder ich bereist habe. Ich bin miit den Elefanten wettgerannt und habe mit dem Bulli am Strand den Meerblick genießen können. Nächte der kreativen Schöpfung liegen hinter mir. Im  Colosseum habe mich kurz neben Cesar sitzen sehen. Die Menschen, die mich begleiten- wohlwollend oder herausfordernd. All das und unendlich vielmehr sind die Blumen auf meinem Weg. Und die steine? Sie sind auch toll. Herausforderungen- sich ausprobieren können- sich entwickeln dürfen. Ich muss nicht immer diese Steine von meinem Weg räumen. Vielmehr habe ich gelernt, lerne ich und werde lernen, auf den Steinen zu tanzen. Darüber zu hopsen- Krafttraining zu ptaktizieren. Alles eine Frage der Einstellung. Ich mag meinen Optimismus.der wie ein Schmetterling, um mich fliegt: wild.verträumt.sorglos.bunt. Und auch Pause machend.

Hach was ist das Leben schön. Ich bin dankbar für dieses schöne Leben...

Ich umarme dich!!!

(17. Januar 2014)

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Eltern sein darf keine Angst machen!

Mit Voller Kraft in den Frühling

Quelle: fitforfun.de
Quelle: fitforfun.de

NEUER

 

PILATES KURS

 

STARTET

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 am 25.4.17 (dienstags)

 

 

10 Wochen/ 85 Euro

 

(Verlängerung danach möglich!)

 

2 Plätze noch frei!

Anmeldung über die Homepage oder per Mail!

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Das Geheimnis der Entspannung liegt in dir!

Der richtige Moment ist jetzt! Es gibt keine andere Zeit dafür!

 

"Achtsamkeit ist eine Liebesbeziehung mit dem Leben!"

(Jon Kabat- Zinn)

 

Die Zeit vergeht wie im Flug und immer mehr Aufgaben füllen unseren Alltag. Jeder von uns übernimmt mehrere Rollen. Es ist nicht einfach, den Überblick zu behalten, einfacher aber ihn zu verlieren. Es ist gut, Letzteres zu erkennen und einzusehen. Wir rennen, hetzen und überschlagen uns mit Terminen, Erwartungen anderer und die Erwartungen an uns selbst. Wir tragen Sorgen und Unverarbeitetes aus der Vergangenheit mit uns umher. Wir vergessen den Genuss des Lebens wahrzunehmen und ihn zu erleben. Wir haben so viel um die Ohren, dass wir nicht mitbekommen, dass es uns damit nicht gut geht. Es wird Zeit, dass wir uns entschleunigen, dass wir aufhören zu rennen, wo auch gelaufen werden kann, dass wir nicht mehr die Erwartungen anderer erfüllen, sondern in uns hören, was uns gut tut und dass wir uns Zeit nehmen, zu spüren, was uns gut tut.

 

Ich bin zertifizierte Entspannungstherapeutin und bei den Gesundheitskassen als ebensolche gelistet. All meine Entspannungsangebote können von den Gesundheitskassen zurückerstattet werden. (Jede Kasse hat individuelleestimmung. Bitte erkundigen) Ich leite seit 5 Jahren regelmäßig Entspannungsgruppen und gestalte diese neben der Vermittlung der Methode, sehr individuell, lebendig und leicht.

Neben dem Zeitmangel und dem gestressten Gefühl sind wir umgeben von einem enormen Informationsfluss. Handy hier, Internet da, Social Networking dort. Der Medieneinfluss und die allgemeine Globalisierung lösen in uns das Gefühl aus, immer "up to date" sein zu müssen. Die innere Ruhe verfliegt zugunsten von Versagensangst, Ohnmächtigkeit, Panik und Orientierungslosigkeit. Oft schaffen wir es nicht, am Abend das gemeinsame Abendbrot mit der Familie zu genießen, weil im Kopf noch die Gedanken an Arbeit, die nicht aufgehangene Wäsche oder eine nicht geschriebene Email vorhanden sind.

 

Ich lade dich zu einer Auszeit ein. AUS- Zeit.! Die Zeit - unser kostbarstes Gut heutzutage.lltag. Nimm dir Zeit nur für dich. Zeit, zu schauen, wo du gerade stehst. Was stresst dich, was belastet dich. Um dann im Moment- achtsam- dich deinen Gefühlen und deiner inneren Ruhe hinzugeben.

 

Meine Beratungspraxis bietet unterschiedliche Entspannungsmethoden an:

 

Klassische Methoden: Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung

 

Achtsamkeitstraining

Schwangerschafts-Entspannung (Autogenes Training)

 

Nähere Informationen findest du auf meiner Homepage!

 

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In meiner kleinen Welt macht es gerade aber Sinn!

Mein Kind steht gerade auf und läuft mit verschlafenden Augen und seinem Schlafzeug ins Bad. Ich sage zu ihr, dass sie sich ausziehen könne. Sie guckt mich an und ich nehme es als Aufforderung, ihr zu helfen. Sie ruft irritiert: "Neeein Mama!" und beginnt zu weinen. Ich frage, was los sei und sie steigert sich hinein. Weint mehr und lauter. Ich muss nachdenken. Ich frage sie: "Soll ich den Knopf wieder zu machen?" Sie antwortet schluchzend mit einem "Ja". Ich drücke den Knopf zu und sie guckt mich mit einem Lächeln an und sagt: "Mama ich allein macht. Ich alleine macht ja!?"

In unserer Erwachsenenwelt machen manche Dinge leider keinen Sinn mehr und nur deswegen, weil wir verlernt haben, uns achtsam  und auf Augenhöhe der Kinder hinzugeben. Manche verstehen die Signale der Kinder als Trotz, als Bock, als Anstrengung. Ja selten sind siedas auch. Dennoch wollen wir aus ihnen schnell erwachsene Kinder machen, bejammern aber, dass die Zeit so schnell vergeht und sie leider nicht ewig süß und klein bleiben. Auf das Leben gesehen, ist dieser kleine Moment mit meiner Tochter ein Glühwürmchen. Aber für sie war es die Welt. Ihre Welt. Sie will. Sie kann. Zu verstehen, dass auch 2 und 3 jährige Kinder nicht vertsehen können, was wir tagtäglich da von ihnen erwarten (und damit meine ich nicht kindgerechte Alltagsbewältigungen, sondern vielmehr dass wir erwarten, ein Kind müsse in dem Alter empathisch sein oder verstehen können, welch Auswirkung es hat, es müsse wissen, dass wir in 5 Minuten den Zug verpassen, wenn wir uns nicht beeilen...) Was wir in über 30 Jahren an (Lebens-) Erfahrungen gemacht haben, können wir nicht von einem Kleinkind erwarten. Es darf Zeit haben, sich selbst zu entdecken und nicht in die Schiene der Funktionalität, des Perfektionismus und der Weisungsempfänger zu fahren.

Es hilft, durchzuatmen und zu fragen, in Arm nehmen und Ernst nehmen. Statt abzuwerten, zu verlangen, herunterzudrücken.

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Bitte hör´ auf zu schreien!

Fotographie: Franziska Martin
Fotographie: Franziska Martin

Meine Schreibabyambulanz ist eine Anlaufstelle für Eltern, deren Babys mehr weinen als andere, die sich schwer regulieren, die schwer in die Ruhe finden. Sie ist aber auch eine Anlaufstelle, um Geburtstraumata von Müttern, Kindern und auch Vätern aufzuarbeiten. Die Ambulanz ist ein Ort, um sich und seinem baby wieder näher zu kommen.

 

Ich bin ausgebildete Säuglingstherapeutin und arbeite nach dem körper- und bindungsorientierten Ansatz von Paula Diederichs. Ich begleite Eltern und Kinder von 0-3 Jahren.

 

Als Schreibabys werden diejenigen bezeichnet, die innerhalb von 3 WOCHEN, an mindestens 3 TAGEN pro Woche länger als 3 STUNDEN schreien!

 

Früher sprachen die Leute noch vom ersten dummen Vierteljahr im Leben des Babys, heute wissen wir, dass die Babys kompenter und mit allem wichtigen Reflexen und Instinkten geboren werden. Es schreit NIE, um die Eltern zu ärgern, zu manipulieren oder aus Langeweile. Oder es sind die berühmt berüchtigten Dreimontaskoliken, die statistisch gesehen ab maximal bei 10% der Säuglinge wirklich die Ursache, als vielmehr die Folge des Schreiens sind. Nein! Wenn ein Baby schreit, ist es ein Zeichen, dass es sich unwohlfühlt. Es kann seine Bedürfnisse allein nicht befridigen. Auch wenn wir das wissen, kommen Eltern mit Babys, die mehr schreien als andere, an ihre Grenzen und denken sich, dass sie der Fehler sind und etwas falsch machen. 

 

Eltern brauchen in dieser Phase Unterstützung. Unterstützung, um wieder in die Ruhe zu finden, um die Bindung und Beziehung zum Baby zu halten und zu stärken. Das muss nicht allein geschafft werden, den die alltäglichen Herausforderungen mit einem Säugling sind schon enorm genug.

 

Meine Begleitung konzentriert sich auf die psychische Begleitung. Angefangen vom Kinderwunsch, bei Höhen und Tiefen der Schwangerschaft, nach der Geburt, in den ersten Monaten des Elternseins und bis hin zu den Herausforderungen, die das Familienleben und das Leben mit Kindern mit sich bringt. Meine Arbeit ersetzt keinen Besuch beim Kinderarzt oder Heilpraktiker. Unsere Fachgebiete ergänzen sich.

 

Aber was heißt das- Unterstützung und Begleitung auf psychischer Ebene?

Manchmal verstehen wir erst Wochen später, dass in uns ein neues Leben heranwächst. Der erste Herzschlag ist bewegend und bewegt die Seele. Manchmal aber ist der Stress und negative Erfahrungen wie eine Blockade zwischen Mama und Baby. Ich begleite und unterstütze Frauen und Paare, dass sie einen intensiveren Kontakt zu ihrem Baby bekommen. Zusammen können wir die belastende Erfahrungen aufarbeiten, Ängste abbauen und an diese Stelle Kraft und Selbstvertrauen bringen. Aber auch die Begleitung des Paares gehört zu meinem Wirkungskreis. Wir kennen uns als Frau und Mann, aber noch nicht als Mutter und Vater. Rollenerwartungen und Hoffnungen sowie Sehnsüchte können ausgelotet werden.

 

In meiner Arbeit gibt es eine sehr kompetente Person: dich! Ich unterstütze dich, deine Ressourcen und Potentiale (wieder) frei zu legen.

Ich kann dich während der Schwangerschaft unterstützen. Meine Handlungsfelder sind:

  • Stärkung deines Körpergefühls  und deiner Körperwahrnehmung
  • Stärkung deines Selbstverständnisses als Frau, (werdende) Mutter, Vater, Paar
  • Methoden zur Entspannung und Intensivierung der vorgeburtlichen Bindung

Nach der Geburt kann ich dich/ euch begleiten:

  • Bindungsaufbau (körper- und bindunsorientierte Arbeitsweise, BondingBäder,..)
  • Erste Hilfe für Körper und Seele für Mama und Baby
  • Unterbrochene Mutter-Kind-Bindung (wie Kaiserschnitt, Trennung nach der Geburt, u.a.)
  • Schlaf- und Essstörung bei Babys und Kleinkindern
  • Behandlung von Kaiserschnittkindern bei hypotonen Muskeltonus, Speien, Kopf schlagen, etc.
  • gestresste und überforderte Eltern
  • Beißkinder
  • Geburtstraumata und verdrängte Geburtserfahrungen
  • postnatale Depression
  • Thematiken wie Perfektionismus, Symbiose, Alleinerziehend, etc.

Eltern mit SchreiBabys und auch alle anderen bekommen in der Regeln in 48h einen Termin.

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Das bin ich: PEKiP®-Gruppenleitung!

Seit nun mehr vier Jahren gebe ich PEKiP®Kurse. Um meine Eltern und Babys, die in meinem Räumen Freude erleben und Erfahrungen austauschen, im sensiblen Prozess des Zusammenwachsens gut begleiten zu können, habe ich eine zwei jährige Ausbildung absolviert. Klar, ich trage das Prädikat zertifizierte PEKiP® Gruppenleiterin, darüber hinaus ist der Kurs aber mittlerweile eine Herzensangelegneheit geworden.

Die Offenheit der Mütter und ihr Vertrauen mir gegenüber sowie die Bedingungslosigkeit von Freude und Neugier der kleinen Menschenwesen berühren mich täglich!

Die Kurse sind gefüllt mit tollen motorischen Anregungen und Sinneswahrnehmungen, Ausprobieren und freiem Spiel. Ja, ´mal nichts machen,. kann so gut sein. Den Babys Raum und Zeit geben, sich und seinen (Entwicklungs) Raum zu erkunden. Explorieren lassen. Wie kompetent die kleinen Geister sind! Zu jeder Zeit haben sie von der Natur das veranlagt, was sie für den nächsten Schritt brauchen.

 

Woran erkenne ich einen PEKiP®Kurs?

 

Ein PEKiP®Kurs geht 90 Minuten und gibt den Eltern und Babys genügend Zeit ruhig anzukommen und ins Spielen zu gehen. Im PEKiP®Kurs sind die Babys jederzeit nackt, die Freude der Babys, wenn Mama oder Papa die Windel abmachen, ist enorm. Nackt sein, in seiner Natürlichkeit sein, sich zu erleben und mit allen Sinnen (der Haut) seine Umgebung wahrnehmen. Außerdem stärkt der direkte und nackte Körperkontakt,die Bindung zwischen Eltern und Babys.

PEKiP®konzentriert sich in erster Linie auf die motorische Entwicklung. Ich sensiblisiere die Eltern dafür, den Kindern bestimmte Entwicklungsschritte (wie Sitzen und Stehen) nicht abzunehmen, sondern zeige Anregungen, das Baby zu motivieren. Demnach sind alle (Spiel- und Bewegungs-) Materialien altersgerecht. Ich als PEKiP® Gruppenleiterin zeige den Eltern auch immer wieder Ideen, wie aus alltäglichen Dingen tolle, interessante und spannende Spielzeuge werden.

PEKiP® ist im Grundsatz ein pädagogisches Angebot für Erwachsene d.h. Eltern und ihrem Baby im ersten Lebensjahr. Die Eltern können durch den Kurs und deren integrierten Anregungen ihre Beziehung  und Bindung zum Baby intensivieren und ihr Bewusstsein erweitern, was die komplexe Entwicklung ihres Babys im 1. Lebensjahr betrifft.

 

 

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Wenn aus Verzweiflung wieder Hoffnung wird!

Nicht selten passiert es, dass die Schwangerschaft oder die Geburt und manchmal auch bei beiden Veränderungsprozessen, die Dinge anders verlaufen als erwartet. Es kann zu Schwierigkeiten im sozialen Umfeld, zu Problemen im beruflichen Kontext und zu emotionalen-psychische Herausforderungen während und nach der Schwangerschaft kommen. Das ist erst einmal ganz normal. Aber wenn beispielsweise einschneidende Erfahrungen während der Schwangerschaft gemacht werden, kann dies Einfluss auf die Entwicklung des Babys nehmen. Auch die Geburt ist ein Prozess- ja eigentlich die erste Teamarbeit zwischen Mama und Baby- die durch Komplikationen, Medikationen oder Entscheidungen, die gegen die Erwartungen und Haltungen der Mutter/ der Eltern getroffen werden (müssen), Einfluss nehmen.
Wir wünschen uns ein harmonisches Familienglück und -leben und ein Baby, was gut in der Welt ankommt. Manchmal aber wird aus dem Traum aber ein Alptraum: beispielsweise wenn das Baby ununterbrochen weint bzw. schreit, es nicht zur Ruhe kommt, permanent speit und bricht, beißt, autoaggressiv wird, das Baby mit einem Kaiserschnitt geboren werden musste oder die Bindung nicht hergestellt werden kann/ konnte. Im schlimmsten Fall geriet die Mama in eine postnatale Depression und nichts ist mehr wie es war. Dann stehen Eltern vor einer großen Herausforderung! Die gute Nachricht, die Eltern sind damit nicht allein. Es gibt Hilfe, zum Familienglück (zurück-) zu finden; die Bindung aufzubauen und zu verstärken und wieder ins Leben zurückzufinden.

Meine Beratungspraxis hat sich zu einer SchreiBabyAmbulanz erweitert.  Die SchreiBabyAmbulanz versteht sich als Krisenbegleitung für Schwangere, Babys, Kleinkinder und deren Eltern mit chronischen Ess- und Schlafstörungen und Unruhezuständen. Aber auch überforderte Eltern, verzweifelte Eltern.

Ich habe meine Ausbildung bei Paula Diederichs absolviert. Die von ihr weiterentwickelte körperorientierte Krisenbegleitung verfügt über optimale Voraussetzungen, da sie ein reichhaltiges Spektrum an Interventionsmöglichkeiten gerade im vorsprachlichen Entwicklungszeitraum besitzt. Körperorientierte Hilfen können nicht nur dem Säugling oder Kleinkind helfen, sondern auch und gleichzeitig den betroffenen Eltern und präventiv Schwangeren. Alle brauchen in Krisen den festen Boden des Halts, der Geborgenheit und des Selbstkontaktes.

 

Mein Zusatzangebot, welches Eltern Hilfe und Unterstützung anbietet:

Handlungsfelder

Schreibabys

Definition „Dreierregel“ nach Wessel: Schreit ein Baby über einen Zeitraum von mindestens 3 Wochen an mindestens 3 Tagen die Woche für mindestens 3 Stunden.

Baby mit Schlaf- und Essstörungen

Unterbrochene Mutter-Kind-Bindung (wie Kaiserschnitt, Trennung nach der Geburt, u.a.)

Behandlung von Kaiserschnittkindern bei hypotonen Muskeltonus, Speien, Kopf schlagen, etc.

Gestresste, überforderte Eltern

Beißkinder

Babys und Kleinkinder mit autoaggressiven Verhalten

Geburtstraumata und verdrängte Geburtserfahrungen

postnatale Depression

Thematiken, wie Perfektionismus, Symbiose, Partnerschaft, Alleinerziehend, u.a., mit Krisenpotential

 

Interventionen

Spezifische Diagnostik bei Babys und Kleinkindern in der Bewegung im Verhalten in der Regulierung von Stress und Unruhe

Körperorientierte Interventionen

Massagen bei Babys, Kleinkindern, Eltern und Schwangeren

Stressregulierende Interventionen für Eltern und Kind

Beratungsgespräche zur Stärkung der Mutter-Kind-Bindung, der psychischen Stabilität der Mutter/ Familie, Aufarbeitung von Geburtserfahrungen/ -Traumata

Es bedeutet keine Schwäche, sich Hilfe zu nehmen! Es bedeutet Stärke, zu verstehen, dass der Weg nicht allein gegangen werden muss. Wir alle brauchen in Krisen einen festen Halt.

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Wenn aus Verzweiflung wieder Hoffnung wird!

Nicht selten passiert es, dass die Schwangerschaft oder die Geburt und manchmal auch bei beiden Veränderungsprozessen, die Dinge anders verlaufen als erwartet. Es kann zu Schwierigkeiten im sozialen Umfeld, zu Problemen im beruflichen Kontext und zu emotionalen-psychische Herausforderungen während und nach der Schwangerschaft kommen. Das ist erst einmal ganz normal. Aber wenn beispielsweise einschneidende Erfahrungen während der Schwangerschaft gemacht werden, kann dies Einfluss auf die Entwicklung des Babys nehmen. Auch die Geburt ist ein Prozess- ja eigentlich die erste Teamarbeit zwischen Mama und Baby- die durch Komplikationen, Medikationen oder Entscheidungen, die gegen die Erwartungen und Haltungen der Mutter/ der Eltern getroffen werden (müssen), Einfluss nehmen.
Wir wünschen uns ein harmonisches Familienglück und -leben und ein Baby, was gut in der Welt ankommt. Manchmal aber wird aus dem Traum aber ein Alptraum: beispielsweise wenn das Baby ununterbrochen weint bzw. schreit, es nicht zur Ruhe kommt, permanent speit und bricht, beißt, autoaggressiv wird, das Baby mit einem Kaiserschnitt geboren werden musste oder die Bindung nicht hergestellt werden kann/ konnte. Im schlimmsten Fall geriet die Mama in eine postnatale Depression und nichts ist mehr wie es war. Dann stehen Eltern vor einer großen Herausforderung! Die gute Nachricht, die Eltern sind damit nicht allein. Es gibt Hilfe, zum Familienglück (zurück-) zu finden; die Bindung aufzubauen und zu verstärken und wieder ins Leben zurückzufinden.

Meine Beratungspraxis hat sich zu einer SchreiBabyAmbulanz erweitert.  Die SchreiBabyAmbulanz versteht sich als Krisenbegleitung für Schwangere, Babys, Kleinkinder und deren Eltern mit chronischen Ess- und Schlafstörungen und Unruhezuständen. Aber auch überforderte Eltern, verzweifelte Eltern.

Ich habe meine Ausbildung bei Paula Diederichs absolviert. Die von ihr weiterentwickelte körperorientierte Krisenbegleitung verfügt über optimale Voraussetzungen, da sie ein reichhaltiges Spektrum an Interventionsmöglichkeiten gerade im vorsprachlichen Entwicklungszeitraum besitzt. Körperorientierte Hilfen können nicht nur dem Säugling oder Kleinkind helfen, sondern auch und gleichzeitig den betroffenen Eltern und präventiv Schwangeren. Alle brauchen in Krisen den festen Boden des Halts, der Geborgenheit und des Selbstkontaktes.

 

Mein Zusatzangebot, welches Eltern Hilfe und Unterstützung anbietet:

Handlungsfelder

Schreibabys

Definition „Dreierregel“ nach Wessel: Schreit ein Baby über einen Zeitraum von mindestens 3 Wochen an mindestens 3 Tagen die Woche für mindestens 3 Stunden.

Baby mit Schlaf- und Essstörungen

Unterbrochene Mutter-Kind-Bindung (wie Kaiserschnitt, Trennung nach der Geburt, u.a.)

Behandlung von Kaiserschnittkindern bei hypotonen Muskeltonus, Speien, Kopf schlagen, etc.

Gestresste, überforderte Eltern

Beißkinder

Babys und Kleinkinder mit autoaggressiven Verhalten

Geburtstraumata und verdrängte Geburtserfahrungen

postnatale Depression

Thematiken, wie Perfektionismus, Symbiose, Partnerschaft, Alleinerziehend, u.a., mit Krisenpotential

 

Interventionen

Spezifische Diagnostik bei Babys und Kleinkindern in der Bewegung im Verhalten in der Regulierung von Stress und Unruhe

Körperorientierte Interventionen

Massagen bei Babys, Kleinkindern, Eltern und Schwangeren

Stressregulierende Interventionen für Eltern und Kind

Beratungsgespräche zur Stärkung der Mutter-Kind-Bindung, der psychischen Stabilität der Mutter/ Familie, Aufarbeitung von Geburtserfahrungen/ -Traumata

Es bedeutet keine Schwäche, sich Hilfe zu nehmen! Es bedeutet Stärke, zu verstehen, dass der Weg nicht allein gegangen werden muss. Wir alle brauchen in Krisen einen festen Halt.

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Für ein Kinderlachen...

... braucht es nicht viel! Und Weihnachten ist das Fest für leuchtende Kinderaugen. Aber nicht jedes Kind hat das Glück auch nur ein Päckchen an den besinnlichen Tagen in den Händen zu halten. Es geht auch nicht um komerzielle Dinge, sondern vielmehr um für uns alltäglichen Kleinigkeiten und Selbstverständlichkeiten: Haarbürste, Zahnpasta, Schulsachen, Luftballons,... Manchmal ist es erstaunlich, wie ich mich gerade in diesen Monaten besinne und spüre, welch reiches Leben ich führe. Und mit reich meine ich nicht das Geld, sondern mein Leben. Gefüllt mit tollen menschlichen und tirischen begegnungen, voll von Frieden, Liebe und Lebensgenuss. Voll mit familie, Kindern und svm. Wie viel Glück wir haben. Und Gutes tun für jemanden, dem es nicht so gut geht, kann so einfach sein.

Einfach einige Euro in die Hand nehmen und die Aktion WEIHNACHTEN-IM-SCHUHKARTON unterstützen unter www.geschenke-der-hoffnung.org!

 

Viel Spaß beim Basteln und Verschenken!

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Alles ALLEIN schaffen?

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Was wäre ein Leben ohne sie?

Es wäre wahrscheinlich leiser, entspannter, ruhiger, sorgenfreier und angstfreier. Kein Schlafmangel, keine Diskussionen, kein Abwägen, keine Verantwortung. ABER es ist durch sie bunter, heller, lustiger, bedingungsloser, freier, emotionaler und spielerischer!

Heute ist Weltkindertag! Ein Hoch auf die Kinder!

Der Welterkinder 2016 steht unter dem Motto, den Kindern ein Zuhause geben! Weltweit leiden Kinder Hunger und Not. Sie sind auf der Flucht. Sie erleben Gewalt. Und sie tragen Geschichten in sich, in kurzer Lebenszeit, die manche ihr ganzes Leben nicht erzählen können. Leider wachsen zu viele Kinder nebenbei auf. Leider wachsen manche Kinder ohne Liebe auf. Manche wachsen ohne Eltern auf. Manche wachsen in großer Not auf.

An diesem Tag (und drüber hinaus) etwas Gutes tun: Essen, Sachen, Spielzeug oder Geld spenden bzw. verschenken. Etwas Gutes tun für Kinder, deren Start ins Leben alles andere als rosig begonnen hat.

Ein Hoch auf alle Kinder.

Kinder rauben uns Nerven. Sie rauben Schlaf. Sie lassen uns vezweifeln, sie stürzen uns in emotionale Felder, die wir vorher nicht kannten. ABER sie haben die große Gabe, uns zu verzaubern. Sie verzaubern mit einem Blick und lassen uns handlungsunfähig werden. Sie verzaubern mit einem Lächeln und lenken uns von unserem Stress ab. Sie holen uns runter. Sie zeigen was Langweile bedeutet.Sie zeigen uns, was wichtig ist. Sie laden uns alle ein, wieder mehr zu kuscheln und zu schmusen. So selbstverständlich, dass wir manchmal sehr verblüfft sind, wie sie es immer wieder schaffen, uns um ihre kleinen Fingerchen zu wickeln.

Ein Hoch auf die Kinder dieser Welt. Ihr seid die Zukunft. 

 

Fotoquelle: 500px.com

 

 

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Es gibt eine Seite, die du siehst. Es gibt eine Seite, die ich sehe und es gibt eine Seite, die wir beide nicht sehen!

Mit Babys und Kleinkinder zu spielen, bedeutet sich auf Augenhöhe zu bewegen. Doch selten nehmen wir wirklich die Perspektive der Babys und Kleinkinder ein, um zu verstehen, was sie eigentlich sehen.

 

In meinen PEKiP Kursen ist es immer wieder ein Spaß, zu verstehen, wie die kleinen Geister eigentlich die große weite Welt verstehen, die eine Andere ist als die, die wir sehen und kennen.

 

Die Babys können vieles nicht sehen oder abschätzen, Sie sehen bestimmte Gefahren nicht und wenn sie sie sehen, können sie diese nicht richtig einschätzen.

 

Los los, alle auf den Bauch oder Ellenbogenstütz, um die Welt aus den Augen des eigenen Kindes zu sehen.  

"Sie haben ja gute Laune, was?!"

"Behandle jeden so, wie du selbst behandelt werden möchtest!"

 

Gestern 20:35 Uhr bei Netto. Ich pack mit einem Lächeln meine Ware auf das Band. Da sagt die Verkäuferin etwas irrtiert: "Na Sie haben wohl gute Laune was?!" Ich lächle sie an und antworte: "Ja ich habe gute Laune und das macht Spaß!" Beim Bezahlen guckt sie mich immer noch etwas irrtiert an, lächelt mich aber während des Kartenzalhvorgangs an und ich entgegne ihr: "Wenn wir freundlich zueinander sind, macht es doch viel mehr Spaß. Und sehen Sie mal, jetzt sind wir beide gut drauf!" Freundlichkeit und gute Laune ist ansteckend. Es macht einfach gute Laune, fröhlich zu sein, weil plötzlich um einen herum, es heller und schöner wird!

Am Ende des Tages...

... möchten wir gehalten werden. Wir wünschen uns, dass jemand sagt, am Ende, am Ende wird alles gut werden.

Ganz gleich ob Baby, Kleinkind, Jugendlicher, Erwachsener ... jeder möchte gehalten werden. Wir wünschen uns Nähe und Liebe. Wir wünschen uns, dass das Herz des Gegenübers offen ist, für uns. Wir wünschen uns, im Leben nicht allein zu sein, sondern jemanden an unserer Seite zu haben, der an uns glaubt, der sagt: "Du bist wunderbar. All deine Schwächen und Stärken zeichnen dich aus, denn sie machen dich einzigartig."

Wir wünschen uns jemand an die Seite, der an uns glaubt, uns begleitet und uns hält, wenn die Welt gerade zusammenfällt. Jemand der sagt, alles wird gut. Alles!

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Hilft! Definitiv! Zumindest für den Moment!

 

 

 

 

 

"Chocolate doesn´t ask silly questions.

Chocolate understands!"

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Freiheit ist...

Fünf Freiheiten 

 

Die Freiheit, das zu sehen und zu hören, was im Moment wirklich da ist, anstatt was sein sollte, gewesen ist oder erst sein wird.

 

Die Freiheit, das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke, und nicht das, was von mir erwartet wird.

 

Die Freiheit, zu meinen Gefühlen zu stehen, und nicht etwas vorzutäuschen.

 

Die Freiheit, um das zu bitten, was ich brauche, anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten.

 

Die Freiheit, in eigener Verantwortung Risiken einzugehen, anstatt immer nur auf Nummer sicher zu gehen und nichts Neues zu wagen.

 

(Virginia Satir)

 

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Neue Generation FAMILIE!

Bekommt die Familie Nachwuchs, gibt es hunderte Tipps, Ratschläge und Erfahrungsgeschichten. Immer wieder zeigen sich dann auch Relikte alter Zeiten und die Erfahrungen der eigenen Eltern und Großeltern beeinflussen unser Familienleben. Wir haben Denkmuster und Verhaltensweisen unbewusst übernommen und glauben sie. Die Glaubensmuster zu durchbrechen, wie "lass ´mal schreien, trag es doch nicht so oft, du verwöhnst es zu viel,  es muss doch endlich trocken sein" usw. ist nicht immer leicht und bringt Diskussionen hervor.

NEIN. Wir sind eine neue Generation FAMILIE. Wir bekommen Kinder, weil wir sie tragen, knuddeln und beachten wollen. Es macht uns nicht mehr viel aus, dass Baby und Kleinkind mit in unserem Bett schlafen zu lassen. Wir genießen ihre Nähe und das Spielen mit ihnen. Zeit vergeuden, um Lebenszeit zu gewinnen. Wir verwöhnen unsere Kinder gern. Mit Liebe können wir nämlich unsere Kinder nicht genug verwöhnen.

Es kommen immer öfter Väter zum PEKiP und diese Entwicklung finde ich klasse. Ich hatte das Glück, in der Vergangenheit nicht nur die Mütter zu begleiten, sondern auch die Väter. All jene Erwartungen, die an uns Frauen gestellt werden, verspüren die Männer auch. Sie sind heutzutage nicht nur mehr der Ernährer der Familie, sondern vielmehr möchten sie dabei sein, wenn ihr Baby groß wird. Der Vater von heute möchte Teil haben an den Entscheidungen, die getroffen werden. Sie kaufen mit Vorliebe Spielzeug und Strampler und genießen das Spielen mit dem Nachwuchs. Auch wir Frauen fordern uns diese Familienzeit und die Präsenz der Männer ein. Familie zu leben ist heutzutage anders gestaltet als noch vor 50 Jahren. Kinder wachsen nicht mehr nebenbei auf. Nein, sie sind der Mittelpunkt. Wir wollen sie tragen, knuddeln und ihnen Aufmerksamkeit schenken. Kinder müssen nicht funktionieren, wie wir Erwachsene. Das ist ungesund. Das wissen wir. Wir kreieren heute Erfahrungsräume für die Kleinen, damit sie sich altersgerecht zu entwickeln. Erziehung und Versorgung ist nicht mehr allein Frauensache, nein Väter nehmen immer mehr teil. Und das ist gut so. Es wird Zeit für eine neue Generation FAMILIE! Werfen wir alte Glaubensmuster und Erziehungstipps über Bord.

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... und plötzlich steht die Welt Kopf!

Es ist nicht `mal eben so leicht, ein Kind zu gebären. Es ist die größte Veränderung in unserem Leben, da mit ihr eine der größten Verantwortungen auf uns zu kommt. Es ist einer der schönsten, aber auch unsichersten Übergänge im Leben einer Frau, auch aber im Leben des Mannes. Die erste, zweite und alle folgenden Schwangerschaften sind eine Herausforderung. Eine Reise zu uns selbst. Ich begleite Frauen, Männer, Babys und Kinder auf dieser Reise.

Ich bin keine Hebamme. Diese wertvollen Frauen sollte jede schwangere Frau an ihrer Seite haben. Meine Begleitung konzentriert sich auf die psychische Begleitung. Angefangen vom Kinderwunsch, durch die Höhen und Tiefen der Schwangerschaft, nach der Geburt, in den ersten Monaten des Elternseins und bis hin zu den Herausforderungen, die das Familienleben und das Leben mit Kindern mit sich bringt.

 

Aber was heißt das- Unterstützung und Begleitung auf psychischer Ebene?

Manchmal verstehen wir erst Wochen später, dass in uns ein neues Leben heranwächst. Der erste Herzschlag ist bewegend und bewegt die Seele. Manchmal aber ist der Stress und negative Erfahrungen wie eine Blockade zwischen Mama und Baby. Ich begleite und unterstütze Frauen und Paare, dass sie einen intensiveren Kontakt zu ihrem Baby bekommen. Zusammen können wir deine belastende Erfahrungen aufarbeiten, Ängste abbauen und an diese Stelle Kraft und Selbstvertrauen bringen. Aber auch die Begleitung des Paares gehört zu meinem Wirkungskreis. Wir kennen uns als Frau und Mann, aber noch nicht als Mutter und Vater. Rollenerwartungen und Hoffnungen sowie Sehnsüchte können ausgelotet werden.

 

In meiner Arbeit gibt es eine sehr kompetente Person: dich! Ich unterstütze dich, deine Ressourcen und Potentiale (wieder) frei zu legen. Du gibst du die Richtung vor. Wir arbeiten an dem, was dir wichtig ist und was deine Wünsche sind.  

Dein Körper gehört nicht mehr ganz dir allein. Ich kann dich während der Schwangerschaft unterstützen:

  • Stärkung deines Körpergefühls  und deiner Körperwahrnehmung
  • Stärkung deines Selbstverständnisses als Frau, (werdende) Mutter, Vater, Paar
  • Methoden zur Entspannung und Intensivierung der vorgeburtlichen Bindung

Nach der Geburt kann ich dich/ euch begleiten:

  • Bindungsaufbau
  • Erste Hilfe für Körper und Seele für Mama und Baby

Schreibabys: Definition „Dreierregel“ nach Wessel: Schreit ein Baby über einen Zeitraum von mindestens 3 Wochen an mindestens 3 Tagen die Woche für mindestens 3 Stunden.

  • Unterbrochene Mutter-Kind-Bindung
  • Behandlung von Kaiserschnittkindern bei hypotonen Muskeltonus, Speien, Kopf schlagen, etc.
  • gestresste und überforderte Eltern
  • Geburtstraumata und verdrängte Geburtserfahrungen
  • postnatale Depression

Ich freue mich auf dich, auf das heranwachsende Leben und deinen Partner!

 

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Feder-leicht

Die Zeit vergeht wie im Flug und immer mehr Aufgaben füllen unseren Alltag. Es ist nicht einfach, den Überblick zu behalten, einfacher aber ihn zu verlieren. Es ist gut, Letzteres zu erkennen und einzusehen. Wir rennen, hetzen und überschlagen uns mit Terminen, Erwartungen anderer und die Erwartungen an uns selbst. Wir tragen Sorgen und Unverarbeitetes aus der Vergangenheit mit uns umher. Kommen in jeder Krise zu unserem Ursprung zurück. Wir vergessen den Genuss des Lebens wahrzunehmen und ihn zu erleben. Wir haben so viel um die Ohren, dass wir nicht mitbekommen, dass es uns damit nicht gut geht. Es wird Zeit, dass wir uns entschleunigen, dass wir aufhören zu rennen, wo auch gelaufen werden kann, dass wir nicht mehr die Erwartungen anderer erfüllen, sondern in uns hören, was uns gut tut und dass wir uns Zeit nehmen, zu spüren, was uns gut tut. Die Zeit - unser kostbarstes Gut heutzutage.

Ich lade meine Teilnehmer und Klienten ein, sich eine Auszeit zu nehmen vom stressigen Alltag. Zeit für sich. Zeit, zu schauen, wo stehe ich gerade, was stresst mich, was belastet mich. Kann ich was ändern und wenn ja wie? Neben dem Zeitmangel und dem gestressten Gefühl sind wir umgeben von einem enormen Informationsfluss. Handy hier, Internet da, Social Networking dort. Der Medieneinfluss und die allgemeine Globalisierung lösen in uns das Gefühl aus, immer "up to date" sein zu müssen. Die innere Ruhe verfliegt zugunsten von Versagensangst, Ohnmacht, Panik und Orientierungslosigkeit. Oft schaffen wir es nicht, am Abend das gemeinsame Abendbrot mit der Familie zu genießen, weil im Kopf noch die Gedanken an Arbeit, das Schlechte Gewissen wegen dem Nein sagen oder nicht NEIN-sagen-könnens oder eine nicht geschriebene Email vorhanden sind.

 

Nun ist es bald soweit, die Entspannungskurse sollen wieder starten. Noch lacht die Sonne und die länger hellbleibenden Tage sind noch stärkend. Der Herbst trapst aber in kleinen leisen Schritten. Erfahrungsgemäß finden die Entspannungsangebote daher nach dem Sommer statt. Jetzt schon eine AUSZEIT im Herbst sichern und sich selbst etwas Gutes tun oder einem Bekannten Bescheid geben.

Termine

05.10.-14.12.2016 (Ausfall 16.11.16)

Achtsamkeitstraining von 17.00-18.30 Uhr (90 Min/ 7 Wochen/ 140 Euro inkl. MwSt.)

Progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training (je nach Interesse) von 18.30 - 19.30 Uhr (60 Minuten/10Wochen/ 130 Euro inkl. MwSt.)

Mindestens 80% des Kursbeitrages können von der Krankenkasse zurückerstattet werden, d.h. der Eigenanteil liegt dann zwischen 26 bzw. 28 Euro.

 

Deine Gesundheit sollte es dir wert sein!

 

 

 

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Entspannte Spannung

Jede Schwangerschaft ist eine Reise für die Frau. Eine Reise zurück in die eigene Kindheit. Eine Reise zu unserem Körper und eine Reise zu unseren Hoffnungen, Sehnsüchten und auch Ängsten. Wir Frauen haben ein natürliches Empfinden dafür, was wir und unser Körper und unsere Seele in diesem besonderen Moment des Lebens brauchen. Doch immer wieder wird die intuition mit Erwartungsdruck, Stress und Unsicherheit gedämpft.

Wir gehen den Weg der Schwangerschaft im wahrsten Sinn des Wortes nicht allein. Wir sorgen für uns und das kleine Menschenwesen im Bauch.

Monate sind wir gespannt und warten auf unser Baby. Die Spannung ist manchmal kaum auszuhalten. Entspannung kann dir als Frau helfen, bei dir anzukommen, runterzufahren und die Seele baumeln zu lassen. Verwöhne dich und dein Baby schon in der Schwangerschaft. Alles was dir gut tut, wird dein Baby als positiv empfinden.

Du kannst deinen Stress reduzieren und deinen Schlaf positiv beeinflussen. Dein Atem wird gleichmäßiger und tiefer und sendet deinem Baby Energie und Kraft und "Puste". Entspannung hilft dir und deinem Baby- auch dabei, sich auf die Geburt vorzubereiten. Du kannst in der Schwangerschaft schon die Bindung zu deinem Kind stärken und dich wohlfühlen im Hier und Jetzt!

 

Entspannt durch die Schwangerschaft! Verwöhne dich und dein Baby!

 

In diesem Kurs-Angebot erlernst Du Entspannungsmethoden mit Hilfe des Autogenen Trainings und Selbsthypnosetechniken – eingebettet im Kontext zur (werdenden) Elternschaft.

Begegne den neuen Herausforderungen mit mehr Ruhe und Gelassenheit schon in der Zeit der Schwangerschaft – und danach!

 

Dazu werden in 8 Kurseinheiten zu je 90 Minuten schrittweise die hilfreichen Formeln des Autogenen Trainings eingeführt, welche in themenspezifische Trancegeschichten eingebettet sind zum Erreichen einer Tiefenentspannung.


Das selbständige Üben zu Hause ist dabei wichtige Voraussetzung für eine schnelle Entspannung in jeder Situation. 

Der Kurs kann begleitend zur Vorsorgeuntersuchungen durch die Hebamme und die Frauenärzte besucht werden.

 

Dieses Kursangebot ist rückerstattungsfähig

Dieser Kurs wurde von der Zentralen Prüfstelle für Prävention zertifiziert. Damit erstatten die meisten Krankenkassen zwischen 80 bis 100 Prozent der Kursgebühr je nach Krankenkasse – bitte informiere dich bei deiner Krankenkasse vorher.

Anmeldung unter weigt.franziska@googlemail.com oder www.franziskaweigt.de

 

montags 16.00 - 17.30 Uhr ab 10.10.2016

freitags 9.30-11 Uhr ab 7.10.2016

 

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Die Wahrheit kann so witzig sein!

Wer muss jetzt was? Und wie sollte das sein? War das jetzt so oder so?

Eine köstliche kleine witzige Auszeit am Morgen über die gesellschaftlichen Ansprüche von Frauen UND Männern!

(Ab der 4 Minute wird es nochmal sehr witzig!!! Auf die Männer und daaaas Spüüren! )

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Spielend-leicht!

PEKiP Zeit...
bedeutet spielen, austauschen und entspannen. PEKiP bedeutet auch, sich und seinem Baby, die Zeit geben, zu beobachten und sich mit anderen Eltern auszutauschen. PEKiP bedeutet zu sehen, dass jedes kleinen Menschenkind seinen eigenen Rhythmus hat und wir darauf individuell eingehen können. PEKiP bedeutet nicht ins unendliche zu fördern oder leistungsorientiert zu spielen, sondern vielmehr spielerisch anzuregen und dem Bewegungs- und Spieldrang des Kindes nachzugehen.
Das Gehirn des Babys liebt Wiederholungen und es liebt liebevolle Stimmen und warme Hände und es liebt, nackig zu sein. Ganz getreu der Natur.
WAS BEDEUTET PEKiP?
PEKiP® bedeutet ausgesprochen Prager-Eltern-Kind-Programm. Prag(er) war der Entsehungsort dieses tollen Angebotes. PEKiP® ist im Grundsatz ein pädagogisches Angebot für Erwachsene d.h. Eltern und ihrem Baby im ersten Lebensjahr. Die Eltern können durch den Kurs und deren integrierten Anregungen ihre Beziehung  und Bindung zum Baby intensivieren und ihr Bewusstsein erweitern, was die komplexe Entwicklung ihres Babys im 1. Lebensjahr betrifft. Das Besondere ist das Nackt sein der Babys. So können sich die kleinen Menschenwesen spontaner und freier bewegen und ihrer Natürlichkeit nach gehen.
 Ihr als Eltern seid der erste und kompetenteste Spielkamerad für euer Baby!

 PEKiP® umfasst 4 Ziele:
1. Das Baby an und für sich (Das Kind in seiner Natürlichkeit und momentanen Situation wahrnehmen, begleiten und anregen.)
2. Eltern-Kind- Kontakt (Spielanregungen und altersgerechte Anregungen, um die Beziehung und Bindung zu stärken und zu vertiefen. Die Eltern lernen ihr Baby in seinen Bedürfnissen verstehen.)
3. Eltern-Eltern- Kontakt (Die Eltern werden in ihrer Situation begleitet. Der Erfahrungsaustausch sowie die Kontakte der Eltern untereinander werden gefördert. D.h. der Austausch zu Themen der Entwicklung, der Ernährung und anderen Themen, die im ersten Lebensjahr des Kindes bewegen, können miteinander geteilt werden.)
4. Kind-Kind-Kontakt (PEKiP® bietet dem Baby die erste Möglichkeit unter Gleichaltrigen zu sein du somit die soziale Interaktion zu fördern)

Alle 4 Bereiche werden ausgewogen im PEKiP® ihren Platz finden.

 

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Wer bestimmt das?

Thema Nummer eins im ersten Lebensjahr des Kindes: der Schlaf. Nichts Neues. Aber das Thema Familienbett ist seit jüngster Vergangenheit unmittelbar mit dem Schlafthema verbunden.Eine Teilnehmerin hat mir folgenden Link zugeschickt und ich habe diesen zum Anlass genommen, mit den Müttern ins Gespräch zu gehen, was geht und was geht nicht. ERSTAUNLICH, was sich hier gezeigt hat.

 

 

Die Mütter untereinander sind toleranter als angenommen. Eher wird auf die Freiheit gezählt, entscheiden zu können, was zur Familie und zum Familienalltag passt. Es ist nicht möglich, zu sagen, nur Familienbett ist das A und O. Nein, es gibt eben auch Babys, die schlafen dann nicht gut. Und es gibt Mamas und Babys, die schlafen besser, wenn sie direkt nebeneinander liegen. Und dann gibt es immer eine individuelle Geschichte, wie Eltern mit dem Schlaf der Kinder umgehen. Was haben sie gelernt? Was ist erholsam? Wie zeigt sich das Baby.

Ich habe eine Haltung. Eine Haltung, die für das Familienbett spricht, weil wir auch besser schlafen, wenn der Partner mit im Bett liegt (abgesehen von den Nächten, wo das Schnarchen kaum auszuhalten ist ;) ), weil wir uns dann sicherer und geborgener fühlen und weil es wärmer und nährender ist. Aber genauso wichtig ist es, dass das Familienbett für alle Beteiligten der richtige Weg ist. Und dieser Weg ist individuell. Es darf Thema sein. Es darf aber nicht Thema sein, wenn eine Mama es anders macht und es beiden ohne Familienbett gut geht.  dass sie dafür verurteilt wird und dass sie sich rechtfertigen muss. Das geht zu weit. Wer legt das Maß fest? Wer sagt, was richtig und was falsch ist? Jede Familie für sich. Was wir vorleben wird zum Spiegel, in den unsere Kinder gucken. Lasst euch nicht verunsichern- bleibt bei eurer Intuition. 

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...macht vieles leichter!

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Wenn es dunkel bleibt!

Noch immer ist es ein Tabu. Es ist die Scham und die Angst, nicht verstanden, abgelehnt und stigmatisiert zu werden. Ausgeschlossen zu sein, von all den glücklichen Müttern und Familien um einen herum, weil man anders fühlt. Weil es anders ist! Wenn die Geburt nicht Glücksgefühle hervorbringt, sondern Ängste, Panik, Lethargie und Ohnmacht, dann wird aus dem hoffnungsvollen Licht der Schwangerschaft plötzlich Dunkelheit, Schatten und Traurigkeit. Die Frauen schämen sich, als Mutter nicht gut zu sorgen. Sie haben Ängste, nicht zu genügen und sie haben schlicht weg nicht die Kraft. Keine Kraft den Alltag zu bewerkstelligen. Und dann wird jeder Tag ein K(r)ampf. Und es gibt die Frauen, die es schaffen, die Fassade aufrecht zu erhalten. Sie schaffen es, andere hinters Licht zu führen, und ihre eigene Dunkelheit zu verbergen. Die Menschen drum herum fragen dann meistens nicht nach, sondern beurteilen die Mutter als sonderbar, anders oder komisch. Dabei leidet sie. Leise- in sich. Dabei versucht sie es so gut wie möglich zu machen!

 

Postpartale Depression und postpartale Psychosen (wenn auch deutlich weniger)  im und über dem Wochenbett hinaus sind heute keine Seltenheit mehr. Bis zum ersten Lebensjahr leiden bis zu einem Fünftel aller Frauen an Postpartaler Depression bzw. an einigen ihrer Symptome. Depressive Verstimmungen hat jeder in seinem Leben schon erlebt oder neigt in Veränderungsprozessen öfter dazu. Das ist normal. Sie werden auch deutlich in Lebensphasen, die normalerweise mit Freude, Glück und Lebengenuss verbunden werden. Die Schwangerschaft löst in uns Fragen zu unserer eigenen Herkunft auf und Fragen über die Erwartungen nach der Geburt. Auch hormonelle Umstellungen können Depressionen auslösen. Die Zeit nach der Geburt eines Kindes ist für eine Frau ein der größten Erfahrungen, die unendlich viel Kraft braucht. Etwa die Hälfte der Mütter erleben in den ersten Tagen nach der Entbindung eine kurze Phase, in der sie besonders reizbar, ängstlich, nervös und traurig sind- der "Baby blues“. Plötzlich will man das Kind nicht mehr, fühlt sich eingeengt und von der Verantwortung übermannt.  Die Stimmungsschwankungen, die Erschöpfung, die Müdigkeit, die Ruhelosigkeit und das Weinen begleiten sie. Dieses Tief löst sich in der Regel schnell wieder auf. Erst wenn die depressive Symptomatik länger andauert, handelt es sich um eine ernsthafte Wochenbettdepression, eine postpartale Depression.Wenn die depressiven Symptome über einen längeren Zeitraum anhalten kann sich eine ernstzunehmende Erkrankung mit potenziell schweren Folgen für Mutter, Kind und oft auch die ganze Familie entwickeln: eine Postpartale Depression. Sie ist eine häufig auftretende psychische Erkrankung nach der Geburt, die professionell behandelt werden muss und auch gut behandelbar ist.

Auch wenn die Medien suggerieren, dass sich diesem Thema ausreichend gewidmet wird, so ist es leider noch nicht ganz der Fall. Langsam erst wird sich der wissenschaftlichen Untersuchung der postpartalen Depression- ihre Entstehung, Ursachen und die Folgen- zugewandt.

 

Dennoch möchte ich allen Frauen und auch Vätern mit auf dem Weg geben, dass in innen mehr Kraft und Wille wohnt, als angenommen. Der Weg zu einem Psychologen, einer Therapeutin oder einer Krisenbegleitung ist der Beginn von einem kleinen Licht. Wie bei einer Kerze. Das innere Feuer (Lebenswille) wird wieder entfacht und nimmt seinen Lauf.  Und dann wird es wieder heller. Jeden Tag ein bisschen mehr.

 

Foto: Alexander Weigt

 

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Bitte berühren!

Viele Wochen liegt es zurück, dass ich mein Baby im Wiegegriff in den Schlaf gebracht habe. Unendliche Stunden habe ich es gestreichelt und bin bei ihm gewesen. Nächte hindurch. Ich habe es sanft in den Schlaf gebracht. Und mit jeder Woche schlief es besser und besser und ich habe all die abendlichen Rituale vermisst. Während es friedlich eingeschlafen ist, stand ich an der Tür. Wehmütig. Irgendwann ist es eben das letzte Mal. Aber es gibt dann die Ausnahmen. Abende wie gestern, wo drei Stunden alle Register gezogen wurden, die Kleine zum Einschlafen zu bringen und letztlich half eines.:Ich legte mein Kind auf meinen nackten Bauch. Und siehe, sie wurde ruhiger und ihr Herzschlag langsamer. Meiner auch. Ein unbeschreibliches Gefühl. Neben all der Hektik, dem Alltagsstress und dem Druck, noch andere Dinge zu schaffen, war dies ein Moment, der in Erinnerung bleiben wird. Ob ich die Wäsche zig Mal gelegt habe oder den Spüler abermals ausgeräumt habe, das vergesse ich. Es ist nichts besonderes. Aber gestern Nacht, das war besonders.

BERÜHRUNG! So essentiell. So nahrhaft. So wertvoll. Bindung passiert durch Körperkontakt. Eine leise Berührung. Eine herzlich Umarmung. Ein Rückenstreicheln. Eine Massage.

BERÜHRUNG  ist die erste Sprache, die wir Menschen verstehen und kennen lernen! Besonders für Babys sind die BERÜHRUNGEN wichtig. Haut an Haut mit den Eltern ist eines der sichersten Gefühle für ein Säugling. Durch Babymassage zum Beispiel kann sich so die Kommunikation zwischen dem Baby, der Mutter bzw. dem Vater verstärken und ausbauen. Die Beziehung wird intensiver. Jede BERÜHRUNG ist Nahrung für die Seele.

Unsere Haut ist das größte Sinnesorgan, welches die Grenze zwischen Innen- und Außenwelt zieht. Jede noch so zarte BERÜHRUNG löst eine unglaubliche Flut an Informationen aus, die den Körper und die Seele bewegen. Die Haut ist mit über einer halben Millionen sensorischer Nerven ausgestattet, welche Informationen an das Gehirn weitergeleiten. BERÜHRUNG regt die Ausschüttung von Glückshormonen an. Die Folge: Wohlbefinden und Harmonisierung der Körperfunktionen!!! Das vegetative Nervensystem beruhigt sich durch jede liebevoll gemeinte BERÜHRUNG und löst Spannung im Körper und erholt somit gleichzeitig Körper, Geist und Seele.

BITTE BERÜHREN. Gerade dann, wenn es einem am schwersten fällt. BERÜHRUNGEN auch Umarmungen oder ein ehrlicher fester Händedruck trösten uns, stärken uns, nehmen Ängste und schenken Optimismus, Wohlbefinden und Sicherheit.

Eltern, Kinder und jeder Erwachsene, die regelmäßig kuscheln, sind friedfertiger, zufriedener und ausgeglichener.

Also lasst euch als Eltern nicht erzählen, ihr würdet euer Baby und Kind verwöhnen, wenn ihr es tragt, kuschelt und liebkost. Im Gegenteil: Ihr stärkt die Seele und den Leib. Also...auf, auf.. schenkt Umarmungen.

 

Eine absolute Bereicherung für mein Leben und meinen Beruf ist die Ausbildung zur Körperorientierten Krisenbegleitung. Mehr dazu auf meiner Homepage.

 

 

 

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Volle Kanne Vertrauen!

Mütter und Väter erzählen immer wieder davon, dass ihnen gesagt wird: Du kannst dein Baby doch nicht immer tragen. Du musst dein Baby auch mal schreien lassen, sonst tanzt es dir auf der Nase rum. Schreien kräftigt die Lungen. Stillst du noch? Wenn du es in deinem Bett schlafen lässt, dann bekommst du es da nicht mehr raus. Schläft es noch nicht durch? Indianer kennen keinen Schmerz. DU VERWÖHNST ES VIEL ZU VIEL.
Jede Menge alter Glaubensmuster brechen über junge Eltern heran, wenn ihr Baby geboren wird. Ungefragt bekommen sie Ratschläge. Meinungen und Erinnerungen aus alter Zeit erzählt, wie es doch am besten wäre, das eigene Kind zu erziehen. Plötzlich stehen sie, ihr Kühlschrank, ihr Bett und die Brüste der Frau in der Öffentlichkeit und bei jedem Schrei des Babys zur Disputation. Plötzlich werden alle um einen herum zu Erziehungsexperten-. Erziehen? Im ersten Lebensjahr? In den ersten Monaten des neuen Lebens darf es nicht um Erziehung gehen. Es darf nicht darum gehen, das Baby funktionsfähig zu machen. Es darf nicht darum gehen, unter Druck zu kommen, nur weil man es anders macht. Das Baby soll Vertrauen lernen. 40 Wochen ist es in einem geschützten und wohlig warmen Raum aufgewachsen. Mama war 24h rund um die Uhr vor Ort und hat dafür gesorgt, dass es dem heranwachsenden Menschenwesen gut geht. Und dann, nach der Geburt, wo es plötzlich kalt, hell und laut ist, soll das Baby allein schlafen und sich selbst beruhigen können. Das geht nicht. Schlafen, sich beruhigen und selbst bewusst sein entwickelt sich aus vertrauen können.

 Ich habe so viele Geschichten von Eltern gehört und eines war sicher- sie waren alle ganz individuell, keine glich der Anderen. Darum geht es. Jede Frau und jedes Baby ist unterschiedlich. Und in dieser Unterschiedlichkeit wachsen wir zusammen (auf). Vertrauensvoll aufwachsen. Geborgen wachsen (Susanne Mierau). In den ersten Lebensmonaten geht es um Vertrauen. Das Baby soll vertrauen können, dass jemand da ist, wenn s ihm nicht gut geht- ob Tag oder Nacht.  Und wie kann ein Baby sich bemerkbar machen? Durch seine Stimme und durch das Weinen. Wenn eine Mama also gleich aufspringt, weil der Säugling weint, dann reagiert sie auf den Hilferuf. Wenn ein Mama ihr Baby auf den Arm nimmt, weil es sich im Liegen nicht beruhigen lässt, dann sorgt sie dafür, dass es durch den Körperkontakt und ihren Herzschlag runterfährt. Rein evolutionär ist es notwendig und in uns veranlagt, dass wir beieinander schlafen wollen bzw. das wir besser und sicherer schlafen, wenn jemand neben uns liegt. Warum sollte ein wenig Wochen altes Baby allein in einem Raum schlafen, während die Eltern kuschelnd miteinander einschlafen? Was ist am Tragen, Kuscheln, Knutschen verkehrt, wenn das Baby sich dadurch beruhigt und ein Lächeln zeigt?

Lasst euch nicht verunsichern durch Meinungen von außen, sondern gewinnt eine Haltung als Eltern, die für euch und euer Baby gut ist.  Eine Haltung entwickeln, die stark und selbstbewusst das Kind nach eigenen Vorstellungen geborgen wachsen lässt. Viele Erwachsene sind leider oft seelisch unterversorgt, was das prompte Reagieren auf Gefühlslagen angeht oder was die kleinen Berührungen im Alltag anbelangt,.Deswegen wird davon ausgegangen, dass ein Baby das auch nicht benötigt. Im Gegenteil. Babys, die vertrauen können, werden selbstbewusster und mutiger.

 

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Mach´ mal langsam!

Und da war sie wieder, die bestimmte Frage, die zum Augenrollen animiert: "Das kann es noch nicht?!"

Es gibt vier Möglichkeiten, dieser Frage zu begegnen. Erstens: Rechtfertigen und analysieren, warum das Kind etwas noch nicht kann, ob es eventuell entwicklungsverzögert ist und/oder im schlimmsten Fall eventuell eine frühkindliche Störung vorliegt. Alles nur, weil wir uns nicht trauen, zu sagen, mein Kind braucht SEINE Zeit. Und wir wollen gute Eltern sein. Zweitens: "Nein" sagen. Punkt. Drittens: Fragen, was es ändern würde, wenn es das schon könnte. Würde es dann schneller ans Ziel kommen? Welches Ziel eigentlich? Würden wir dann als Eltern weniger begutachtet werden? Wer gibt die Richtlinien vor? Wer sagt, was wann gut ist und wann bedenklich? Viertens: Schweigen und Lächeln!

Jedes Kind hat seinen Rhythmus, der eine schneller der andere langsamer. Jedes Kind hat seine Stärken und Schwächen sowie seine Vorlieben: Jedes Baby kommt- VERSPROCHEN!- ins Sitzen, Stehen und Laufen und wird Sprechen lernen. Helfen wir ihnen, es selbst zu tun, ohne dass wir es für sie tun und geben ihnen damit den Erfolg, den Stolz und die Freude, etwas selbst zu schaffen- im eigenen Tempo. Begleiten wir sie und lassen sie hinwachsen, ja- in eine rasante, schnelllebige Welt, die es umso mehr nötigt hat, dass wir Kinder nicht zu funktionierenden, berechnenden und perfektionistischen Wesen  heranziehen, sondern zu jenen, die sich trauen zu sagen: Das kann nicht. Ist nicht mein Ding! Mut zur Schwäche!

 

Am 23.9. findet in meiner Praxis ein Workshop zum Thema "Ich verwöhne mein Kind mit voller Absicht!" Informationen unter weigt.franziska@googlemail.com oder Kontaktformular

 

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Das beste Geschenk- ZEIT miteinander verbringen

Manchmal frage ich mich, wie ich alles schaffen soll. Ich möchte eine gute Mama sein, eine aufmerksame Partnerin, eine kompetente und zuverlässige Therapeutin, eine fürsorgliche Tochter und Schwester und nicht zuletzt eine gute Freundin, und dazwischen ist bestimmt noch ganz viel. Alles unter einen Hut zu bekommen, gleicht einem Wagnis, wie über das Wasser zu laufen. Der Anspruch auf Perfektion macht mich nicht glücklich- im Gegenteil. Es fordert soviel Kraft, dass ich mich am Ende des Tages erschöpft fühle. Ich mache seit Jahren Atemmeditation, um bei mir anzukommen und zu spüren, was jetzt, in diesem Moment wichtig ist. Das tue ich. Und dann kommt das Nächste. Alles gleichzeitig zu machen, bedeutet eben auch es nicht mit vollem Bewusstsein und Herzen zu tun. Das möchte ich aber, ganz und gar bei einer Sache sein. So wurde auch ein spontanes Treffen mit meiner Freundin zum spontanen Fotoshooting und es sind herrlich Bilder herausgekommen, die gleichermaßen unsere Herzen erfreut haben. Das ist mittlerweile zwei Jahre her und heute habe ich die Bilder wiedergefunden. Es ist eine Freude zu sehen, wie sie Mama ist und wie ich daran teilhaben darf. Es ist doch das BESTE GESCHENK- ZEIT MITEINANDER ZU VERBRINGEN. Nichts ist in unserer schnelllebigen Zeit bedeutender, als miteinander das Leben zu leben. Und da es im Familien- und Berufsalltag nicht immer möglich ist, sich öfter und spontan zu sehen, genießen wir die Zeit um so mehr, wenn wir uns haben. Wenn wir über uns selber lachen, was wir wieder mit den Kids angestellt haben und wenn wir uns schweigend verstehen. Ein guter Satz ist doch: sei nicht perfekt, sei echt. Oh ja. Bei Freuden so sein können, wie man ist. Herrlich. Ein Hoch auf die Freundschaft.

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MUT zur WUT

Wer kennt das nicht? Den Zorn, die Wut? Plötzlich kommt das Gefühl von Aggression und wir erkennen uns selbst nicht wieder. Es genügt ein Wort, ein Blick.  Wir spüren, das wir etwas nicht wollen und wehren uns. Bei den Kindern ist es oft intensiv und deutlich. Auch bekannt als die Trotzphasen, in der sich Kinder selbst entdecken und Ihre Gefühle ausleben (wollen).  Die meisten Erwachsenen haben gelernt, die Wut und andere negative Gefühle, nicht gleich zu zeigen, zu unterdrücken oder Scham zu entwickeln. Die Frage, ob das gut ist, bleibt offen. Kleinkinder leben im Moment und sie fühlen im Jetzt. Sie können Zusammenhänge noch nicht abschätzen. Ein "Hör auf zu bocken!" macht es meist schlimmer. Ein "Hör jetzt endlich auf!" signalisiert - deine Gefühl ist grad nicht richtig-! O doch. Wir können unseren Kinder den Raum geben, sich und ihre Gefühle zu entdecken. Gerade auch die negativen Gefühle wie Angst, Traurigkeit, Scham. Wenn sie lernen, ihre Gefühle leben zu dürfen, wird es ihnen leichter fallen, andere mit ihren Gefühlen zu schätzen und zu respektieren.

" WUT ist überlebenswichtig. Ohne sie könnten wir nicht für uns einstehen und wären Angriffen von außen hilflos ausgeliefert." (zit.n. Storz)

Diese Annahme zeigt, dass für Kleinkinder WUT eine Möglichkeit ist, zu zeigen, was sie nicht möchten. Sie können meist noch nicht deutlich sprechen und signalisieren über Gefühle und Körpersprache, wie sie im Moment sind. Gefühle dürfen nicht bestraft werden! Ich frage meine Teilnehmer oft, was sie in solchen Situation bräuchten und wie sie sich fühlen würden, wenn mit ihnen so umgegangen werden würde? Das ist oft ein Wegweiser.

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Statt einem NEIN ein WARUM EIGENTLICH NICHT

Wenn wir uns einem Selbstexperiment unterziehen, in dem wir darauf achten, wie oft wir unserem Kind gegenüber NEIN sagen, würden wir wahrscheinlich große Augen machen. Wie die kleinen Geister, die in vielen Situationen das NEIN gar nicht verstehen, denn es macht doch so sehr Spaß, sich mit den Stiften zu bemalen und der Schlafanzug ist so kuschelig, den will Kind auch gern bis zum Mittag anlassen und die gelbe Mütze schafft das Kind allein aufzusetzen, passt nur nicht zum rotpinken Kleidchen und dann zieht es die Regenstiefelchen an und will so in die Kita, bei 28 Grad oder Halt, das ist zu viel Marmelade oder NEIN dazu isst man kein Ketchup oder NEIN Lippenstift ist nur für Mamas oder NEIN kein Eis am Vormittag- WARUM EIGENTLICH NICHT?

Wer gibt vor, was passt? Wann die richtige Zeit ist? Das Kind begleiten, in dem was es tut und nicht wie es aussieht oder was die Uhr zeigt. Im Jetzt sein mit seinem Kind. Aufs Leben gesehen, können so schöne unvergesslich lustige Momente entstehen, an denen wir uns gern erinnern. Probiert es aus. Wenn euch ein NEIN über die Lippen rutscht,  dann überlegt noch einmal, ob es nicht doch ein WARUM EIGENTLICH NICHT werden kann. Hinterfragt euch! Meistens sagen wir NEIN zum Kind , weil wir bequem sind, weil wir zu spät dran sind oder weil wir daran denken, was andere von uns als Eltern halten könnten.Egal. LEBEN ist JETZT.

(Und damit sind natürlich nicht die Situationen gemeint, die ein Risiko in sich bürgen oder gefährlich sind. Da ist ein NEIN angebracht und absolut notwendig!)

Auf viele wilde, bunte, verrückte Momente mit eurem Kind.

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ActivityTuch für die Kleinsten- einfach selbstgemacht

... kleine Dinge erfreuen Babyherzen!

Mit ein wenig Nähtalent und kleinen Dekoutensilien kann man ganz einfach ein ActivityTuch herstellen... kostet - außer liebervoll geschenkter Zeit- nichts, weil alles im Haushalt zu finden ist.

 

Materialien: Kleidungsetiketten, Geschenkbänder- Stoff- Glöckchen- Knopf- Gardinenholzring- Bratenschlauchfolie zum Knistern und Kirschkerne

 

Babys interessiert nicht der Wert des Spielzeuges, sondern ob es ihrem Interesse entspricht. DIE BESTEN SPIELSACHEN FÜR DIE MINIS FINDEN WIR IMMER WIEDER IM HAUSHALT... Also Augen auf und selber basteln...
PS: In meinen PEKiP Kursen gibt es auch jede Menge selbstgemachter Spielzeuge und Haushaltsgegenstände, die zum Spielzeug umfunktioniert wurden.

 

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Smartphone- Glück oder Segen unserer Zeit!?

Jesper Juul, Erziehungsexperte, benannte es sogar als neues Familienmitglied. Es ist immer wieder zu beobachten, dass wir ohne unser Handy nur wenige Meter allein gehen. Dabei ist neben guten und wichtigen Gründen es zu haben, auch immer wieder Diskussionsthema in der Familie. Es raubt einfach Zeit! Zeit für das aktive und bewusste Miteinander. Es unterbindet den wirklichen Kontakt zueinander. Vieles läuft nebenbei. Wir versuchen alles zur gleichen Zeit zu managen und haben dann doch das Gefühl, nicht genug zu schaffen.
Ich habe das Glück, jeden Tag mit Menschen zu arbeiten und ihre Ideen und Meinungen einzufangen, die manchmal nicht unterschiedlicher sein können. Spannend war heute das Gespräch, was wir tun können, um mehr Zeit und Aufmerksamkeit zu gewinnen und das Handy Handy sein lassen.
Was kann man/frau tun, um weniger mit dem Smartphone beschäftigt zu sein, um eventuell mehr Zeit für Partner und Kind zu haben?
+ Handy nur im Stehen verwenden- nicht gemütlich auf der Couch oder beim Auto fahren
+ nach 20 Uhr kein Handy mehr gebrauchen
+ Handyfreie Räume schaffen wie Esszimmer und Küche sowie Schlafzimmer
+ Handy in der Tasche im Kofferraum lassen (somit kommt man beim Autofahren nicht in die Versuchung
+ Handy leise stellen
+ keine Facebook App auf das Handy laden
+ Sich die Frage stellen: was/ wer kann warten?
+ Sich die Frage stellen: Wer lächelt mich an und wer nimmt mich in Arm? Handy oder Baby/ Partner
+ Handy während der Spielzeit oder Sparziergehzeit im Haus lassen
+ GenussZeit einrichten: Handy aus!
+ Sich den Luxus und die Freiheit gönnen, nicht immer erreichbar sein zu müssen.
Ihr lieben Mütter und Väter: Vielen Dank für eure Ideen und Anregungen und eigenen Erfahrungen. Gern mehr Idee!

 

 

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Pilates- Der Fitmacher

Nun endlich traut sich der zarte Frühling hinter den viel zu lang grau gebliebenen Wolken am Himmel hervor und begrüßte uns gestern mit herrlichem Sonnenschein. Und je wärmer es wird, desto mehr wollen wir uns bewegen. Und da frohlockt uns auch schon der Gedanke an den Sommer, ans Wasser und ...oje- die Bikinifigur. Neben den Wihnachtsmännern und dies Jahr frühen Osterhasen, die zuckersüß vernascht wurden, wird es Zeit den Winter nicht nur aus dem Schrank, dem Gedanken und sondern auch aus dem Körper zu verjagen.  Es ist Zeit für Bewegung. Wer sich fit halten will, macht neben Aerobis heutzutage Zumba oder Yoga oder eben Pilates. Die Pilates Methode ist eine Ganzkörpertrainingsmethode, die Konzentration, Balance, Kooedination und Tiefenmuskelatur gleichzeitig schult. Wer sich einen strafferen Körper, eine schmalere Taile oder einfach nur eine gesunde Muskulatur insbesondere im Rücken, Bauch und Rumpf wünscht, ist mit dieser Methode Gold richtig.

 

Frauen der Welt, lasst euch bewegen. Bringt Körper, Geist und Seele in Einklang des Frühlings und tut euch selbst etwas Gutes.

 

 

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